Camping im Winter – Tipps für das Übernachten im Freien

Camping im Winter hat seine ganz besonderen Reize, denn nicht nur im Sommer ist das Übernachten im Freien ein kleines Abenteuer. Gerade das Biwakieren bei kälteren Temperaturen hat seinen ganz eigenen Charme. Wie diese Woche gemeldet wurde, fällt im Siegerland und im Sauerland bereits der erste Schnee. Damit die Nacht/die Nächte in der kalten Jahreszeit im Zelt nicht zur Qual, sondern zu einem einmaligen Erlebnis werden, möchte ich euch ein paar hilfreiche Tipps geben.

Camping im Winter – Was muss man beachten?

Im Winter im Freien zu übernachten muss nicht zwangsläufig zur Qual werden. Zwar hält Bewegung den Körper konstant warm, beim Biwakieren oder Camping im Winter ruht der Körper jedoch meist. Außerdem lauern einige Gefahren. Was man wissen sollte, um nicht auszukühlen oder auf welche Hinweise man bei der Standortsuche für das Zelt achten muss, versuche ich im Folgenden zu erläutern.

Wahl des Standortes für das Nachtlager

Wer im Winter sein Zelt im Freien aufschlagen und eine Nacht oder mehrere Nächte an einer Stelle übernachten möchte, sollte einige Tipps beherzigen, um nicht von bösen Überraschungen geweckt zu werden oder sich und seine Ausrüstung zu gefährden. Grundsätzlich gilt es, einen sicheren Standort für das Zelt zu wählen. Ein Zelt unter einem großen Baum läuft ständig Gefahr, von herabfallenden Schneemassen zerstört zu werden. Zwar können heutige Fiberglasgestänge einiges ab, kracht jedoch der angesammelte Schnee eine armdicken Astes oder der ganze Ast selber auf das Zelt, gibt auch das modernste Material nach.

Im Hintergrund ein Zelt mit SchneewallEin windgeschützter Platz sorgt beim Camping im Winter nicht nur für eine ruhige Nacht, sondern auch für Wärme. Wer auf offenem Feld biwakiert, muss damit rechnen, dass er in einer windigen Nacht kein Auge zumachen wird, weil der Wind das Zelt ordentlich durchpustet und knistern lässt. Windgeschützte Plätze für das Camping im Winter findet man häufig hinter großen Steinen, einem kleinen Überhang oder einer umgekippten Baumwurzel. Alternativ kann man sich auch aus Schnee einen kleinen Wall formen, der idealerweise auf der Seite des Zeltes positioniert wird, aus der der Wind kommt. Zudem empfiehlt es sich, einen kleinen Schneewall am unteren Rand des Zeltes anzuhäufen, damit kein Wind unter das Zelt greifen kann.

Schneefreier Lagerplatz

Der Standort für das Zelt und am besten auch für ein eventuelles Lagerfeuer (Vorsicht: Ist nicht überall erlaubt. Bitte vorher schlau machen!), sollte vor dem Aufbau weitestgehend von Schnee befreit werden. Hier empfiehlt es sich, eine Klappschaufel oder ähnliches dabei zu haben. Schnee unter dem Zeltboden sorgt für zusätzliche Kälte von unten, die es zu vermeiden gilt.

Beim Camping im Winter warm halten

Wer im Winter unterwegs ist, sollte grundsätzlich darauf achten, dass der Körper nicht auskühlt. Da man beim Camping im Winter nicht dauernd in Bewegung ist, sind ein paar wichtige Grundregeln zu befolgen, um den Körper nicht unnötig zu gefährden und in eine Notsituation zu bringen. Eine tolle Liste für alle, die im Winter wandern, hat Angelica von WandernBonn in einem Beitrag zusammengefasst. Angelica geht auf das Zwiebelprinzip und die nötige Kleidung für eine Winterwanderung ein. Wer diese Tipps beherzigt, ist schon mal für die Wanderung auf der sicheren Seite. Beim Camping im Winter sind jedoch noch weitere Dinge zu beachten, auf die ich ein bisschen näher eingehen möchte.

Nasse Kleidung trocknen

Besonders wichtig für das Camping im Winter ist es, darauf zu achten, dass die Kleidung möglichst trocken bleibt. Wer auf Tour viel geschwitzt hat, sollte Sorge dafür tragen, dass die feuchten Klamotten möglichst schnell wieder trocken werden. Nasse Kleidung zieht Kälte magisch an, daher hilft es, z.B. den Pullover gegen ein anderes Kleidungsteil zu wechseln, ihn trocknen zu lassen und dann wieder anzuziehen.

Feuer

Lagerfeuer beim Camping im Winter (Foto: Philipp Müller)Wer ein Feuer machen kann, sollte sich nicht nur daran wärmen, sondern auch seine Kleidung daran trocknen. Der Gas- oder Benzinkocher tut es selbstverständlich auch. Jedoch sollte man darauf achten, dass die Kleidung nicht anbrennt oder bei zu geringem Abstand verschmort. Viele HighTech-Fasern sind nicht für zu hohe Temperaturen ausgelegt. Sobald sich eine Veränderung an der Kleidung bemerkbar macht, muss der Abstand vergrößert werden, denn eine Funktionsjacke ohne Funktion taugt nichts mehr.

Wer wissen will, wie man ein Feuer auch bei Feuchtigkeit anzünden kann, für den habe ich hier einen Tipp.

Auch wenn kein Feuer zur Verfügung steht: Die Kleidung kann man auch bei Minusgraden zum Trocknen aufhängen. Anders als häufig angenommen, trocknet nasse Kleidung auch bei Kälte.

Zelt / Tarp

Oben schon angesprochen, sollte man beim Camping im Winter ein Zelt, notfalls auch ein Tarp dabei haben. Je windgeschützter die Unterkunft für die Nacht ist, desto wärmer wird es. Wo das Zelt im Optimalfall aufgestellt werden sollte, habe wir oben bereits beschrieben. Und dass das Zelt am besten dicht verschlossen wird, versteht sich von selbst. Unbedingt achten sollte man auf die ausreichende Abspannung des Zeltes, gerade in stürmischen Nächten. Falls die Spannleine im Schnee keinen Halt findet, kann man auch einen Haufen Schnee auf den Hering schaufeln und diesen mit den Schuhen verdichten.

Isomatte

Eine gut abschirmende Isomatte zwischen Zeltboden und Schlafsack ist für das Camping im Winter unabdingbar. Es gibt heute Isomatten, die sich auf das Packmaß einer Trinkflasche kompressieren lassen, aber dennoch völlig gut und ausreichend isolieren. Wer es gerne richtig mollig warm haben möchte, kann sich gegebenenfalls eine Rettungsdecke unter die Matte legen.

Schlafsack

Ein guter Schlafsack gehört zum Winter-Camping unabdingbar dazu. Steht man vor dem Kauf eines Schlafsacks, sollte unbedingt auf die angegebenen Temperaturzonen geachtet werden. Außerdem muss man sich entscheiden: Daunenschlafsack oder Kunstfaserschlafsack? Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit einem Kunstfasermodell gemacht, da er schneller trocknet. Ein Wärmekragen im Schlafsack sorgt außerdem dafür, dass keine warme Luft entweichen kann.

Wichtig für die Nacht im Schlafsack ist es, die passende Kleidung zu tragen. Wer sich mitsamt dem kalten Pullover und vielleicht sogar noch der Funktionshose in den Schlafsack legt, läuft Gefahr auszukühlen. Zu viele Schichten innerhalb des Schlafsacks verhindern die Luftzirkulation, da der Schlafsack so meist proppevoll gefüllt. Hier empfiehlt es sich eher, ein Inlet wie das Lestra Merino Inlet zu benutzen. Ich selber brauche für die Nacht meist nicht mehr als meine Funktionsunterwäsche, ggf. auch mal ein Shirt. Wenn es hart auf hart kommt, wird natürlich noch eine Schicht darüber gezogen. Wichtig ist es, eine Mütze im Schlafsack zu tragen, denn viel Wärme geht über den Kopf verloren.

Wärmeflasche / Kocher

Optimus Nova Multi Fuel KocherIst es trotz der richtigen Kleidung zu kalt im Schlafsack, kann man mit einer Wärmeflasche Abhilfe schaffen. Hierfür muss Wasser z.B. mit dem Gas- oder Benzinkocher, der natürlch selber auch schon Wärme spendet, jedoch mit Vorsicht als Heizung zu genießen ist, erhitzt werden. (Vorsicht bitte bei der Benutzung von Kochern im Zelt!) Dabei sollte das Wasser nur erhitzt, nicht aber zum Kochen gebracht werden. Das warme Wasser kann man in seine Trinkflasche oder das Trinksystem füllen und es mit in den Schlafsack, vorzugsweise an die Füße packen.

Auch, wenn man keine Wärmeflasche braucht, sollte eine noch gefüllte Trinkblase oder -flasche nachts mit in den Schlafsack. Es sei denn, man mag morgens Eiswürfel im Getränk ;-)

Kopfkissen

Ein simples Kopfkissen lässt sich schnell selber bauen. Mit aufblasbaren Kissen aus dem Outdoor-Discounter habe ich bisher keine guten Erfahrungen gemacht, da ich sie sehr unbequem finde. Den besten Effekt hat für mich immer noch der gute alte Packsack des Schlafsacks, in den ich meinen Pullover und ggf. weitere Kleidungsstücke stecke. Das hat ebenfalls zu Vorteil, dass die Kleidung nicht im Zelt umherfliegt und sie morgens bereits leicht angewärmt ist. Der Kopf liegt dank des Kopfkissens nicht direkt auf der Isomatte oder sogar auf dem Boden und kann nicht so schnell auskühlen.

Lampe

Eine Lampe im Zelt sorgt nicht nur für eine gute Stimmung, sondern kann auch Wärme spenden. Gemeint ist natürlich nicht die Strinlampe, da sie durch Batterien betrieben wird, sondern eine Gaslampe. Auch hier ist wieder Vorsicht geboten.

Getränke

Auch im Winter gilt es, ausreichend zu trinken, denn nicht nur in der prallen Sonne, sondern auch unter der Funktionsbekleidung verliert man Flüssigkeit. Wasser hilft immer. Für den Winter eignet sich aber auch warmer Tee, den man in einer gut isolierenden Thermokanne mit sich führen kann. Wer einen Kocher im Gepäck hat, kann sich einen warmen Tee auch direkt im Zelt zubereiten.

Eure Tipps zum Camping im Winter

So weit meine Liste mit Tipps zum Camping im Winter. Sicher werde ich etwas vergessen haben, da jeder andere Tricks und Kniffe nutzt, um sich seinen Abend im Schnee oder in der Kälte so gemütlich wie möglich zu machen. Bald geht es aber auch wieder raus, damit ich hoffentlich noch mehr nützliche Tipps mit nach Hause bringen kann. Was fehlt euch noch auf der Liste? Habt ihr weitere Tipps für eine Übernachtung im Freien? Ich freue mich auf eure Ergänzungen in den Kommentaren.

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12 Kommentare

  1. Schicke Aufzählung, Axel! Hach ja, der Winter steht vor der Tür.

    Ich würde die Mütze noch als wichtig erachten – viel Wärme geht über den Kopf verloren. Also auch im Schlafsack mit Hut.
    Will man am folgenden Tag keine Eiswürfel im Trinksack haben, gehört dieser in den Schlafsack. Gelegentlich liest man, dass die Schuhe mit in den Schlafsack sollen, damit diese nicht gefroren sind beim Erwachen. Ich habe es probiert – so schnell nicht wieder! Da hätte ich mir auch Eisbrocken in den Schlafsack legen können.
    Apropos Schlafsack – ein Wärmekragen ist Gold wert. Alles ordentlich zuschnüren und schon bleibt die Wärme im Schlafsack. Allerdings sollte man dann nicht unter nächtlichen Panikattacken leiden.

    Ich freue mich schon auf die Nächte im Schnee…

    • Die Wasserflasche kann man auch mit dem Gwinde nach unten im Schnee verbuddeln. Der Schnee isoliert gut genug um das Wasser die Nacht über nicht gefrieren zu lassen. Einziger Nachteil: Man braucht genug Schnee ^^

  2. Natürlich gehören Schuhe im Winter / am Berg in die Penntüte. Deswegen kauft man seinen Winterschlafsack ja auch nicht passend, sondern eine Nummer länger. Dann die Schuhe vom Schnee befreien und in einen linksgedrehten Packsack (damit man den noch am nächsten Tag „normal“ verwenden kann) und ab in den Schlafsack – unterhalb der Füße – und irgendein Fleece-Teil zwischen Schuhe und Füße legen; sonst wird’s (mir zumindest) unangenehm kühl.
    Wir mussten einmal eine Bergtour nach einer Biwaknacht abbrechen, weil einer der Kameraden seine durchgefrorenen (weil feucht vom Tragen) Stiefel nicht mehr anziehen konnte. Der Abstieg im Neuschnee in Turnschuhen (eigentlich für die Hütte) war nicht so lustig…

  3. Wenn Rettungsdecke, dann bitte in den Schlafsack oder direkt unter den Schlafsack.
    Unter der Iisomatte bringt das recht wenig (es geht um die Reflektion von Körperwärme.)
    Was hingegen hilft: Alles was isoliert und keine Feuchtigkeit aufnimmt (z.B. die GoreTex jacke udn Hose, Gamaschen ect.). Evtl sogar unter den Zeltboden (Vorsicht mit Stroh und Ästen, da ist ruck zuck der Zeltboden hinüber!) Was super funktioniert: EIne zusätliche, ganz dünne EVA Matte (gibt es als „Doppelmatte“ die 1m breit ist)
    Im Schlafsack immer Mütze, Lange Unterwäsche und dicke Socken! (hygiene, wärmeerhalt).
    Sehr gut: Schlafsack Innlet Typ „REAKTOR“ einfach zu Waschen und bring einige Grad mehr an Wärme.
    Schuhe und Klamotten, die nicht in den Schlafsack sollen, nachts in ein Wasserdichtes Behältnis (Tüte, Packsack) – zieht weniger Feuchtigkeit. Optimal: Packsack mit EVENT Membrane (=Atmungsaktiv).
    In Harten Zeiten: Trinkflasche mit max 60 Grad heißem (nicht kochendem!) Wasser befüllen, gut zudrehen, Socke drüber = Wärmflasche. Bitte in der Körpermitte lassen! Nicht an die Füße!
    Kopfkissen: Es gibt von Coocon Packsäcke die Innen mit Fleece gefüttert sind (Eigentlich für empfindlicehs gedacht = perfekt „auf Links gedreht“ und mit Klamotten gefüllt als Kopfkissen!
    Kopfissen bitte IN den Schlasack
    Zelte mit Fiberglas ist ein absolutes NOGO im Winter! Alu Gestänge!.
    Ganz wichtig! Vor dem Schlafen gehen: Was warmes, oder zumindet energiereiches Essen! Nicht mit Hunger ins Bett!

  4. Hab letztens mit Hängematte, Tarp, Bundeswehrisomatte und einen Schlafsack vom Sperrmüll draußen bei -4 Grad geschlafen. Soweit man das Schlaf nennen konnte. Eher Wachschlaf. Habe nicht gefroren/gezittert aber kalt war es trotzdem. Das Problem war nicht mal der Schlafsack, sondern die Isolierung von unten. Bevor ich keine vernünftige Isomatte habe, mache ich das nicht noch mal. Um c.a. 4 Uhr morgens, habe ich mitten in der Kälte meine Sachen zusammen gepackt und bin nach Hause gelaufen. Da wurde mir erst mal klar wie kalt es war. Die Pfützen waren alle gefroren. Trotzdem irgendwie schön gewesen, sternklarer Himmel und der Vollmond welcher mir den Weg beleuchtet hat. Die ganzen Tipps hier kenne ich schon und sind wirklich sehr wichtig. Vor allem Bodenisolierung, Kopf warm halten und Windschutz. Eigentlich alles Warm halten, irgendwie ^^

    Ach ja, was auch ganz gut ist, ist die Nierengegend durch Schichten von Klamotten oder so zu isolieren, wenn die Isomatte mal doch nicht so doll wärmt.

    Ich hätte so gerne mein Fell zurück, welches mir die Evolution der Menschen, genommen hat :(

  5. Bin Fischer und gerade am reduce to the max. trip,… habe jetzt so manche Nacht am Teich; Fluss verbracht.
    Mein Tipp ein Ansitzsack …Loden… ein Segen, kann man bis unten aufzippen und mit Schuhen so verwenden oben via Knöpfe über die Schultern sehr fein. Mobilität gerade beim Ansitz hat allerdings ihren Preis, hier wird ein einklippbarer Sack mitgeliefert so kann man mit Schuhen im Sack sitzen. Ein Biwacksack gegen Wind wirkt auch gut wer das nötige Kleingeld hat jerven.bag, oder sonst Asmc, Biwacksack so wie ich ;). Mit zwei drei Isomatten auf dem Sesserl bzw. der Liege ganz okay, Allerdings nach 3 Tagen und zwei Nächten bei Sternenklaren Himmel wer zwischen Oktober und Feb., draußen übernachtet hat, ohne Feuer weiß was ich meine, schätz gewissen Comfort-Is the key to moral. Was mich hier wirklich gerettet hat war ein Taschenwärmer mit Kohle betrieben aus dem Jagdbedarf kann wahlweise für die Hände oder auch für die Füße verwendet werden am besten gleich zwei, Achtung nur bei Hitzestau hat ein Feuerzeug, also recht robustes Plastik angeschmort.
    Die Gaslaterne bringt auch Gefühlte 0,5-1 bis 2 grad allerdings eher zum aufkommen bewegen und Energie tanken durch Nahrung, Teelicht im Häferl bringt ungefähr gleich viel, und ist weniger teuer und gefährlich. Gas zumindest Campinggaz im Schnee eingraben sonst dauerts Spiegelei in der früh solang wie der Sonntagsbraten.
    Worauf ich nicht mehr verzichten werde sind Sicherheitsschlapfen aus Leder fürs Camp, Morgentoilete kurze Wege. Ziehen keine Feuchtigkeit an schnelle einfache Handhabung. Besonders geschickt ein zwei Nummern größer kaufen für Verwendung mit 2-3 Paar Socken, Schafwolle, Heatsocks , Bw socks oder was man sonst so hat. Hab 6 paar Socken mit und es werden auch nicht weniger. In ein frisches paar trockener Socken zu schlüpfen wenn der Heimweg lang ist ist Gold wert. Ca. 2cl also ein Stamperl verliert man pro Tag via die Füße.
    Wie gesagt hab viel probiert gegen die Kälte und es wurde immer mehr.

    Weniger gut war die dicke Schaf- Wolldecke meiner Freundin, da sie doch leicht feucht anzieht, sperrig und schwer ist.
    4 Isomatten brauchen auch platz, zu guter letzt lies ich auch die Liege Weg. Ich wiege etwa 80 Kilo 4 Isomatten Biwacksack, Ansitzsack, Socken kein Schnee unter dem Zeltboden , Bodenfrost ist a …

    Möchte nicht, dass sich das hier zu sehr nach Glamping anhört,… vieles war nur des Tests wegen

    Wer Feuer machen kann sollte das tun, Fire is God. Feuer hilft dir gegen Feuchtigkeit ungemein. Jetzt zahlt sich ein Biwacksack richtig aus durch die Infrarot Strahlung heizt sich unser eins in Madengestalt wunderbar auf. Kochen, Licht- Moral, viel Arbeit.
    Feuerholz hacken sammeln für eine Nacht, allein braucht Zeit und Energie und ab 16.00 Uhr wurde es dunkel.
    Holz immer zum trocknen rund ums Feuer platzieren sonst wirds schnell finster und rauchig.
    Wer Kleingeld hat seekoutside.com oder kifaru, Tipi Ofen, gibts sowas nicht aus Europa ..?
    Oder Bleicheimer und ein Stück Ofenrohr sowie ich,… ;) nicht fürs Zelt gedacht, noch nicht (siehe Stove Jack) also Achtung!!!, aber sehr lauschig.

    Gutes Schuhwerk wo man das Innenfutter zum trocknen rausnehmen kann, haben sich bewährt. Nach einem Tag muss man aus jedem Schuh raus um den Schrumpelfüßen Luft zu geben.
    Hier gibt es mittlerweile tolle Thermo , Alaska , Husky ,… Einlagen im Schuhgeschäft einfach sich von den Damen beraten lassen die wissen was gut ist.

    Hat vielleicht wer Erfahrung mit luftbefüllten Isos..? Oder hat andere Varianten als Unterlage … für leichtere und weniger sperrige Packmaße ..?

    Genießt draußen

    Lg

    Peter

    • Alexander Houben 28. Oktober 2015 at 14:25 - Reply

      Als Isomatte kann ich die Klymit Inertia XL empfehlen. Super kompakt, aber absolut ausreichend. Das in einem Carintiha Biwaksack (milit. Version vom Explorer) und Carinthia Defence 4 Schlafsack und ich schwitze wie Sau bei -20 Grad ;-)

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