Unterwegs essen – Was hilft?

Wer viel unterwegs ist, kennt das Problem: Nach einigen Kilometern kommt der kleine Hunger. Das wussten auch schon unsere Eltern – und so packte Mutti auf Wandertouren irgendwann das kalte Schnitzel oder das hartgekochte Ei aus. Und damit lagen unsere Eltern damals schon nicht falsch.

Gerade bei anstrengenden Touren verbraucht unser Körper Massen an Energie. Um die Energiespeicher möglichst schnell wieder aufzuladen, empfehlen die Ernährungsberater kohlenhydratreiche Kost. Ob die gute alte Stulle oder Power-Riegel – zwischendurch ist fast alles erlaubt. Sicher ist es meist nicht möglich, ein herkömmliches Drei-Gänge-Menü zu zaubern, aber mit ein wenig Vorbereitung und etwas Kreativität lassen sich auch unterwegs schmackhafte Mahlzeiten zubereiten.

Neben dem Stillen des Hungers hat die Nahrungsaufnahme unterwegs auch noch einen weiteren positiven Effekt, wie Forscher einer britisch-kanadischen Kooperation herausgefunden haben. So bin ich bei der Recherche zu diesem Artikel auf einen Beitrag auf einem Portal für Trainingspläne gestoßen, der das Thema “Glukoseabbau beim Wandern” behandelt. Die Forscher sind sich einig, dass Wanderer oder Bergsteiger, die weniger Nahrung zu sich nehmen, in ihrem Aktionsvermögen eingeschränkt sind. Zu geringe Nahrungsaufnahme ist ihrer Meinung nach mitunter für Müdigkeits- und Verletzungsanfälligkeit bei Outdoor-Aktivitäten verantwortlich.

Fit durch den Tag

Daher startet ein Outdoor-Tag mit einem energiereichen Frühstück. Hier bieten sich Müsli oder Trockenfrüchte zur Abwechslung an, da sie zum einen alle wichtigen Nährstoffe mit sich bringen und sich zum anderen leicht im Rucksack verstauen lassen.

Anders als im Alltag zu Hause ist das Mittagessen bei Outdoor-Aktivitäten eher unwichtig und nimmt keine zentrale Rolle ein, zumal man zur Mittagszeit meist unterwegs ist und kein Camping-Lager aufgebaut hat. Als kleine Stärkung reichen hier Müsliriegel, Kekse oder Obst völlig aus.

Hauptmahlzeit für Outdoorer sollte grundsätzlich das Abendessen sein. Die leeren Energiespeicher müssen aufgeladen werden und somit empfiehlt sich abends die Zufuhr von Kohlenhydraten. Abwechslung bieten hier die zahlreichen Fertigprodukte, die sich durch den Zusatz von Wasser auf nahezu jedem Kocher zubereiten lassen. Die abgepackten Tüten sind meist gut im Rucksack zu verstauen, so dass man mehrere Gerichte für eine mehrtägige Tour mit sich führen kann. Ob Tütensuppe oder Trockennudelgericht – der Vielfalt sind hier keine Grenzen gesetzt.

Wer zwischen den Mahlzeiten gerne etwas Energie in Form von Nahrung tanken möchte, kann sich mit Studentenfutter helfen.

Trinken nicht vergessen

Wichtiger als alle Mahlzeiten ist jedoch die ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit. Hier eignet sich Wasser natürlich am besten. Empfohlen werden grundsätzlich 2 Liter täglich, bei warmen Temperaturen natürlich weitaus mehr. Wasser sollte also nicht nur zum trinken, sondern auch zum Zubereiten von Trockennahrung (siehe oben) mitgeführt werden.

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