Test: The North Face Men’s Redpoint Optimus – Winterjacke
veröffentlicht am 22. November 2011 von Viktor in Ausrüstung & Bekleidung

Bestellt wurde die Winterjacke für Männer “Redpoint Optimus” von The North Face aus der Summit Serie, doch nach dem Auspacken erweckt sie eher den Eindruck, als sei sie eine gefütterte Soft Shell. Ihr Gewicht und ihre Kompaktheit bringen ihr somit erste Punkte ein. Die Materialien fühlen sich hochwertig an und an vielen Stellen findet man funktionale Kniffs und Tricks. The North Face selbst beschreibt sein Produkt als gefütterte Kalt-Wetter oder alpine Kletter-Jacke. Ob sie diesem Ruf gerecht wird, wird sich zeigen.
Material
Mit PrimeLoft© One, der patentierten ultrafeinen Kunstfaserfüllung, bietet das die Redpoint Optimus eine gute Isolierung mit einer hohen Wärmeleistung bei geringem Gewicht. Zudem ist das Material atmungsaktiv und wärmt auch noch gut bei Nässe.
Das einhüllende Material ist Ripstop-Nilon mit einer zusätzlichen leichten PU Beschichtung, die Nässe kaum durchlässt.
Die Reißverschlüsse sind wasserdicht vernäht und die Schulterpartien haben keine Nähte, die Rucksackträgern den Alltag erschweren könnten.
Besonderheiten
Die Jacke hat drei Außen- und 2 Innentaschen. Die äußeren Taschen sind mit Reißverschlüssen versehen und bieten genügend Platz für alltägliche Dinge. Die linke Innentasche ist offen und hat einen Gummibund. Sie dient als Getränkehalter. Die rechte Tasche hat wieder einen Reißverschluss und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, die komplette Jacke darin zu verstauen. Somit schrumpft die Jacke auf ein Minimum und kann im Rucksack verstaut werden. Holt man sie wieder heraus, macht sie erst einen zerknitterten Eindruck, der sich nach einer halben Stunde wieder legt.
Der Saum der Jacke hat in den Hüfttaschen je einen verstellbaren Gummiseilzug versteckt. Auch die Kapuze lässt sich über einen Gummizug strammer ziehen und bietet mit dem Kinnschutz hervorragenden Allwetterschutz.
Die Bünde an den Ärmeln sind aus einem weichen Nilon, das eng sitzt und somit gut abdichtet, aber nicht zu sehr abschnürt.
Testbericht
Soweit so gut. Die getestete Jacke beweist sich gegen Kälte und gibt einem gleichzeitig das Gefühl von guter Bewegungsfreiheit. Nur die Atmungsaktivität verblasst ein wenig und wird mit befriedigender Leistung eingestuft. Die Kapuze hat nach dem Einstellen einen guten Halt und gibt genügend Sichtfreiheit, auch wenn man den Kopf dreht. Taschen gibt es zu genüge und die Reißverschlüsse halten dicht vor Wind und Wasser. Nur die Reißverschlüsse an den Handtaschen klemmen schon mal und erfordern eine zweite Hand beim Öffnen. Ein Jackenaufhänger ist vorhanden, aber meiner Meinung nach völlig deplatziert, da er zu tief hängt.
Alles in Allem ist die Jacke gerade für den Sport gut geeignet und punktet mit ihrer Leichtigkeit. Auch, dass sie schnell verstaut ist und somit als Überwurfjacke beim Aufstieg dienen könnte, macht sie für den alpinen Bereich sehr interessant.
Update
Die Jacke hat bereits jetzt am Rücken vermehrt Stellen, die darauf hinweisen, dass ein Rucksack oder ähnliches das Gewebe aufgeriffelt haben. Außerdem hat sich bereits der Gummizug der Kapuze gelöst. Dieser ist leider in (!) der Kapuze vernäht gewesen, so dass eine eigenhändige Reparatur nicht möglich ist.

















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[...] (häufig aus Fleece) und in Kombination der beiden Jacken eine warme, wasser- und schneedichte Winterjacke für die kalten [...]
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