Test: Jack Wolfskin Razor Edge Jacket
veröffentlicht am 11. Februar 2011 von Axel in Ausrüstung & Bekleidung, Podcast

Jack Wolfskin Razor Edge
Passend zur kalten Jahreszeit möchten wir euch die Jack Wolfskin Jacke Razor Edge vorstellen, die wir im Langzeittest unter die Lupe genommen haben. Die kobaltblaue Wetterschutz-Außenjacke aus Texapore und die Innenjacke aus Nanuk-Fleece bilden als Crossover-Produkt eine wärmende Einheit für Wintersportler. Dank der heraustrennbaren Innenjacke kann das Modell aber auch in der wärmeren Jahreszeit zum Beispiel beim Wandern als Wetterschutz getragen werden.
Tragekomfort
Gerade für Wanderer und all diejenigen, die einen Rucksack auf ihrer Tour tragen möchten, empfiehlt sich die Razor Edge besonders. Mir persönlich gefällt der etwas längere Schnitt am Rücken. Oft hatte ich schon Probleme damit, dass der Rucksack regelmäßig die Jacke hoch schob und man sie somit immer wieder richten musste. Das ist dank der etwas längeren Jack Wolfskin Razor Edge nun vorbei. Die Jacke geht ein gutes Stück über die Hüfte und eignet sich somit auch für Rucksackträger. In der Größe L wiegt die Jack Wolfskin Doppeljacke Razor Edge etwa 1.250 Gramm.
Taschenangebot
Das Taschenangebot der Jack Wolfskin Razor Edge lässt ein wenig zu wünschen übrig. Außer den beiden seitlichen, mit wasserdichten Reißverschlüssen gut geschützten, Taschen besitzt die Razor Edge eine Skipass-Tasche am linken Ärmel und ein Secret Pocket, dass fast so secret ist, dass man es selber kaum findet. Die Tasche ist neben dem Hauptreißverschluss mit einem eigenen Reißverschluss eingearbeitet, den man sehr häufig statt des eigentlichen Reißverschlusses der Jacke öffnet. Hier kommt man schon einmal durcheinander, da die beiden Reißverschlüsse sehr nah aneinander liegen.
Zum Verstauen der Kapuze besitzt die Jack Wolfskin Razor Edge eine Tasche am Kragen. Alternativ kann aber auch ein von innen eingearbeitetes Netz genutzt werden.
Material & Wetterschutz
Die Wetterschutz-Außenjacke ist aus robustem TEXAPORE 4×4 OXFORD und ist mit einem RECCO-Reflektor ausgestattet. Als Material für die Innenjacke hat Jack Wolfskin NANUK-Fleece in 150er-Stärke gewählt, dessen mittelstarke Wärmeleistung an Aktivitäten wie z.B. Schneeschuhlaufen, Skifahren oder Snowboarden angepasst ist.
Die Wetterschutz-Außenjacke ist aus robustem TEXAPORE 4×4 OXFORD, hat einen etwas längeren Schnitt und ist u. a. mit einem RECCO- Reflektor und einer Skipasstasche ausgestattet. Als Material für die Innenjacke haben wir NANUK-Fleece in 150er-Stärke gewählt, dessen mittelstarke Wärmeleistung an Aktivitäten wie z. B. Schneeschuhlaufen, Skifahren oder Snowboarden angepasst ist.
Bei mittelstarkem Regen hält die Jack Wolfskin Razor Edge absolut dicht. Um dies auch nach einem Waschgang in der Maschine noch zu gewährleisten, sollte man auch die Jack Wolfskin Razor Edge wie alle Kleidungsstücke mit Funktionsmaterialien ohne Weichspüler waschen. Den ersten Waschgang hat die Jacke zumindest so schon überlebt.
Fazit
Die Jack Wolfskin Razor Edge ist ein anpassungsfähiger Allrounder für alle, die mehrere Outdoor-Aktivitäten betreiben und sich auf mehrere Wetterbedingungen einstellen müssen. Die Jacke ist sauber verarbeitet und leistet genau das, was sie verspricht: Trocken und warm wieder zu Hause ankommen. Bei angemessener Pflege ist die Jack Wolfskin Razor Edge eine Jacke, an der man sehr lange seinen Spaß hat.

















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