19. Jan 2010 um 3:12 | Kategorie:
Bergsteigen |
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Gerhard Baur, selbst Bergfilmer und Teammitglied der Expedition aus dem Jahr 1970, bei der Messners Bruder Günther ums Leben kam, wettert nun auf spiegel.de gegen Reinhold Messner.
Baur stellt in seinem Interview fest, dass die Darstellung des Expeditionsleiters Herrligkoffer “unseriös” sei und er “bis zur bösen Karikatur überzeichnet” sei. Weiterhin reklamiert Baur, “dass diejenigen aus der Mannschaft, die nicht mehr leben, sich gegen den Vorwurf, keine Hilfe geleistet zu haben, nicht mehr wehren können.” Ebenso findet er heikel, dass der Film nur wiedergebe, “was Messner behauptet.”
Gerade in diesem Aspekt ist die Rage Baurs zu spüren. Selbstverständlich (!) gibt der Film nur Messners Sicht der Dinge wieder. Aus Messners Interviews bei z.B. stern TV ist eindeutig zu erschließen, dass der Film eine Art Problembewältigung Messners ist und mehrfach hat er betont, dass er die Geschichte aus seiner Sicht erzählen möchte. Da sei den Kritikern doch gesagt: Dreht euren eigenen Film und erzählt EURE Geschichte!
Wenn Messner eine Dokumentation angekündigt hätte, hätte ich die Seitenhiebe des ehemaligen Kameraden verstanden, aber es ist und bleibt nun mal ein Kinofilm, von dessen Machart und Spannung ich mich in dieser Woche auch endlich mal überzeugen werde.
10. Dez 2009 um 1:26 | Kategorie:
Bergsteigen |
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Auf climbing.de gibt es seit heute ein ausführliches Interview mit Reinhold Messner zu seinem neuen Film Nanga Parbat, der am 14.1. in die deutschen Kinos kommt.
“Ich bin weniger durch meine Erfolge der geworden, der ich heute bin, als viel mehr durch mein häufiges Scheitern.”
Dabei geht Messner noch einmal ganz eindeutig darauf ein, dass der Film keine Heldengeschichte erzählen soll, sondern dass er anhand des Films versucht, selbstkritisch zu hinterfragen, was am Nanga Parbat passiert ist.
Ich selber bin sehr gespannt auf den Film und werde einer der ersten sein, der am 14.1. im Kino sitzt – zumal der Trailer große Bilder verspricht.
07. Nov 2009 um 1:38 | Kategorie:
Filme |
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1970 bestieg Reinhold Messner gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Günther den Nanga Parbat, den über 8.000 Meter hohen „nackten Berg“ im Himalaya. Die damals 23 und 25 Jahre alten Brüder wollten unter der Führung des Expeditionsleiters Dr. Karl Maria Herrligkoffer den Gipfel erobern.
Als sich Reinhold nach einer Wetterwarnung dazu entscheidet, den Gipfel alleine zu erreichen, folgt ihm sein Bruder Günther, der weniger erfahren ist. Doch er wird höhenkrank und mit dem Abstieg beginnt der Kampf ums Überleben.
NANGA PARBAT ist das neue Projekt von Joseph Vilsmaier und Reinhold Messner rund um Messner’s Schicksalsberg und den Tod seines jüngeren Bruders und kommt – wie überall zu lesen ist – am 14.01.2010 in die Kinos.