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	<title>OUTDOORSEITE &#187; höhenweg</title>
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	<itunes:summary>Die Outdoorseite beschäftigt sich mit allem rund um das Thema Outdoor. Von Ausrüstungstests über Wanderstrecken, die neusten Gadgets oder die spektakulärsten Events - hier ist für jeden aktiven Outdoorer etwas dabei.</itunes:summary>
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		<title>Stubaier Höhenweg – Die Alpen hautnah erleben</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 20:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wandern & Trekking]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit 120 km Länge zählt der Stubaier Höhenweg zu einem der schönsten Höhenwege Österreichs, stellt aber auch mit seinen über 8.000 Höhenmetern entsprechende Herausforderungen an die Bergsteiger. Das etwa 30 km Lange Stubaital liegt im österreichischen Bundesland Tirol und wird von Kennern als das schönste Tal der Alpen gehandelt. Auf etwa 2.000 bis 3.000 Metern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit 120 km Länge zählt der <a title="Stubaier Höhenweg" href="http://stubaier-hoehenweg.at" target="_blank">Stubaier Höhenweg</a> zu einem der schönsten Höhenwege Österreichs, stellt aber auch mit seinen über 8.000 Höhenmetern entsprechende Herausforderungen an die Bergsteiger.</p>
<p>Das etwa 30 km Lange Stubaital liegt im österreichischen Bundesland Tirol und wird von Kennern als das schönste Tal der Alpen gehandelt. Auf etwa 2.000 bis 3.000 Metern führt der Stubaier Höhenweg in 7 Etappen im hinteren Teil um das Tal und bietet dem ambitionierten Bergsteiger viele kostbare Ausblicke und Überraschungen.</p>
<p>Als hätten die Redakteure des <a title="Outdoor Magazin" href="http://www.outdoor-magazin.com/august-2010.428119.3.htm" target="_blank">Outdoor Magazins</a> gewusst, dass wir auf den Stubaier Höhenweg wollten, lächelte uns drei Tage vor unserer Abreise am 12. Juli 2010 die Titelstory &#8220;Alpenträume &#8211; Hüttentrekking im Stubaital&#8221; an. So schön die Beschreibungen im Magazin sich aber lesen, handelt es sich beim Stubaier Höhenweg laut dem Tiroler Wander- und Bergwegekonzept um einen schwarzen Bergweg.<span id="more-1334"></span></p>
<p>Nachdem wir wieder im Alltag angekommen sind, möchten wir unsere Erfahrungen selbstverständlich teilen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Anreise auf die Starkenburger Hütte</span></strong></p>
<p>Nach dem Finale der Fußballweltmeisterschaft hieß es erst einmal &#8220;Augen zu&#8221;, doch die Nacht dauerte nicht lange, denn um 3 Uhr klingelte bereits der Wecker und eine Stunde später befanden wir (Axel und Doris) uns mit Volker und Silvia auf der Autobahn.</p>
<p>Nach der langen Fahrt erreichten wir um 14.00 Uhr die Talstation der <a title="Schlick 2000" href="http://www.schlick2000.at/" target="_blank">Schlick 2000</a> in Fulpmes, wo wir in unsere wetterfeste Kleidung schlüpften, da sich ein Gewitter anbahnte. Zügig machten wir uns auf zum Lift, der uns bis auf das Kreuzjoch bringen sollte. Beinahe wäre unser Plan aber nicht aufgegangen, da die Gewitterwarnung bereits die Mittelstation des Lifts erreicht hatte. Nach einer kurzen Rücksprache mit der Station am Kreuzjoch bekamen wir aber grünes Licht und konnten weiter hinauf fahren.</p>
<p>Kaum oben angekommen, verzogen sich die Regenwolken und ermöglichten uns einen tollen Blick auf das Skigebiet oberhalb der Station.</p>
<div id="attachment_1369" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-1369" title="CIMG1394" src="http://outdoorseite.de/wp-content/uploads/2010/07/CIMG13942.jpg" alt="Am Kreuzjoch" width="550" height="413" /><p class="wp-caption-text">Am Kreuzjoch</p></div>
<p>Nach einer kurzen Orientierungsphase begannen wir mit dem Aufstieg zur <a title="Starkenburger Hütte" href="http://alpenverein-darmstadt.de/sektion/huetten/starkenburger-huette/" target="_blank">Starkenburger Hütte</a>, der die großstadtgeplagte Lunge direkt auf eine harte Probe stellte. vorbei an den ersten Murmeltieren und vielen Lawinengittern ging es hinauf auf 2.237 Meter.</p>
<p>Nach dem Abendessen übermannte uns die Übermüdung und die dünne Luft der Berge. Außerdem wollten wir fit sein für die erste &#8220;echte&#8221; Etappe des Höhenwegs.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Etappe 1: Starkenburger Hütte zur Franz-Senn-Hütte</span></strong></p>
<p>Nach einer für alltägliche Verhältnisse langen Nacht ging es nach dem Frühstück auf die erste Etappe zur Franz-Senn-Hütte. Auch die fehlenden Duschen auf der Starkenburger Hütte und das übersichtliche Abendessen sollten unserer Motivation keinen Abbruch tun und wir machten uns auf den langen Weg.</p>
<div id="attachment_1377" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-1377" title="CIMG1422" src="http://outdoorseite.de/wp-content/uploads/2010/07/CIMG1422.jpg" alt="Oberhalb der Starkenburger Hütte" width="550" height="413" /><p class="wp-caption-text">Oberhalb der Starkenburger Hütte</p></div>
<p>Nach einem steilen Anstieg erreichten wir das Seejöchl auf 2518 m, wo wir erst einmal unsere Marschbrote frühstückten, um uns auf die folgenden Kilometer vorzubereiten. Bis zur Seducker Hochalm (2.256 m) erwarteten uns einige kniffelige Passagen, die Trittsicherheit und Konzentration erforderten. Leider gibt es von diesen Passagen nur sehr wenige Fotos, da wir beide Hände zum Festhalten brauchten ;-)</p>
<div id="attachment_1389" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-1389" title="CIMG1444" src="http://outdoorseite.de/wp-content/uploads/2010/07/CIMG14441.jpg" alt="Riskante Passage auf der ersten Etappe" width="550" height="413" /><p class="wp-caption-text">Riskante Passage auf der ersten Etappe</p></div>
<div id="attachment_1380" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-1380" title="CIMG1444" src="http://outdoorseite.de/wp-content/uploads/2010/07/CIMG1444.jpg" alt="Seducker Hochalm" width="550" height="413" /><p class="wp-caption-text">Seducker Hochalm</p></div>
<p>Nachdem wir die ersten Gebirgsbäche überquert hatten, lag sie dann vor uns: Die Seducker Hochalm. Dieser One-Man-Betrieb kam genau richtig für eine kleine Stärkung und Hüttenwirt Friedel machte uns eine stärkende Brettljause. Den abenteuerlustigen Besuchern sei Friedels Toilette empfohlen ;-)</p>
<p>Frisch gestärkt ging es weiter. Ein paar Meter weiter eröffnete sich auch sofort der Blick auf die <a title="Franz-Senn-Hütte" href="http://www.franzsennhuette.at/" target="_blank">Franz-Senn-Hütte</a>. Man konnte fast annehmen, dass es nur noch eine halbe Stunde brauchen würde, bis wir sie erreichen würden, aber da lagen wir wohl falsch, denn immer wieder verschwand die Hütte hinter einer Kurve, tauchte dann wieder auf um direkt danach wieder zu verschwinden. So brauchten wir etwa zwei Stunden von der Seducker Hochalm bis zur Franz-Senn-Hütte, wo wir kurz nach unserer Ankunft zum ersten Mal ein Lager bezogen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Etappe 2: Franz-Senn-Hütte zur Neuen Regensburger Hütte</span></strong></p>
<p>Nach einer ruhigen Nacht im Lager und einem ausgedehnten Frühstück in der großen Hütte, die uns anfänglich eher an ein Alpen-Hotel erinnerte, machten wir uns auf den Weg zur <a title="Neue Regensburger Hütte" href="http://www.regensburgerhuette.at/" target="_blank">Neuen Regensburger Hütte</a>. War die erste Etappe zwar lang, aber relativ &#8220;flach&#8221;, so kamen wir nach dem ersten heftigen Anstieg und einigen Kilometern über ein riesiges Geröllfeld auf den Schrimmennieder (2.714 m). Oben angekommen erwartete uns das erste Eisfeld der Tour.</p>
<div id="attachment_1393" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-1393" title="CIMG1465" src="http://outdoorseite.de/wp-content/uploads/2010/07/CIMG1465.jpg" alt="Aufstieg zum Schrimmennieder" width="550" height="413" /><p class="wp-caption-text">Aufstieg zum Schrimmennieder</p></div>
<p>Nach einem relativ kurzen und knackigen Abstieg eröffnete sich hinter einer Kurve dann der Blick auf die Neue Regensburger Hütte. Dort nahmen wir erst einmal auf der gemütlichen Terrasse Platz, von wo aus wir einen tollen Blick auf den Grawagrubennieder hatten, den es am nächsten Tag zu bewältigen hieß. Der Blick aus der Ferne suggerierte: Das wird ein Kinderspiel.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Etappe 3: Neue Regensburger Hütte zur Dresdner Hütte</span></strong></p>
<p>Nach einer tollen Nacht auf der wirklich gut bewirtschafteten und sehr zu empfehlenden Hütte starteten wir am nächsten Morgen erst einmal mit einem Geocache am hütteneigenen Badesee. Unsere Lagerkollegen Axel, Olaf und Marcus hatten sich schon auf den Weg gemacht und so machten auch wir uns bald auf über das <a title="Hohes Moos" href="http://www.regensburgerhuette.at/hohemoos.html" target="_blank">Hohe Moos</a> und vorbei am Falbesoner See zu unserem ersten großen Abenteuer der Tour, dem Grawagrubennieder (2.881 m). Bereits nach wenigen Metern zogen dicke Wolken vom Tal her auf. Am ersten Eisfeld der Etappe angekommen, hatten wir die Nebelwolken nur noch wenige Meter hinter uns – und den Grawagrubennieder vor uns.</p>
<div id="attachment_1398" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-1398" title="CIMG1498" src="http://outdoorseite.de/wp-content/uploads/2010/07/CIMG1498.jpg" alt="Das Hohe Moos" width="550" height="413" /><p class="wp-caption-text">Das Hohe Moos</p></div>
<div id="attachment_1399" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-1399" title="CIMG1500" src="http://outdoorseite.de/wp-content/uploads/2010/07/CIMG1500.jpg" alt="Grawagrubennieder" width="550" height="413" /><p class="wp-caption-text">Grawagrubennieder</p></div>
<p>Nun hieß es: Augen zu und durch! Nach einer kurzen Trinkpause ging es über das Eisfeld hinauf zur kniffligen Kletterpassage. Hier sei kurz erwähnt, dass die Seilversicherung dort nicht immer gut ist, teilweise nicht existiert. Und hier war der erste Punkt unserer Tour, an dem unser Adrenalin uns übermannte: Wie im Rausch kletterten wir die steile Wand hinauf und die Beine erinnerten uns an den vorangegangenen Tag, das Geröll und den Schrimmennieder. Den Fels auf der einen, die Wolken auf der anderen Seite führte der Blick nur nach oben. Und oben angekommen, musste ich erst einmal überlegen, wie ich da bloß hinauf gekommen bin. Wer hier hoch will, sollte schon einmal am Fels gewesen sein!</p>
<p>Nach einem langen Abstieg über mehrere Eisfelder ging es dann noch einmal in die Senkrechte, diesmal jedoch wesentlich moderater als am teilweise gefährlichen Grawagrubennieder. Am Mutterberger See (2.500 m) ließen wir vor lauter Erschöpfung einen Geocache liegen, da hierfür die eigentliche Route verlassen werden musste.</p>
<p>Während einer kurzen Pause, bei der wir auch wieder auf Axel, Olaf und Marcus stießen, konnten wir kurz unsere Füße kühlen. Danach folgte der Abstieg – dachten wir… Denn bereits aus der Ferne tauchte eine kurvige Schotterpiste auf. Und das Schild kurz hinter einer Brücke bestätigte es: Da mussten wir hoch! Also machten wir uns an die letzten 300 Höhenmeter, bevor es zum Abstieg zur <a title="Dresdner Hütte" href="http://www.dresdnerhuette.at/" target="_blank">Dresdner Hütte</a> (2.302 m) ging. Die veranschlagten 6 Stunden für diese Etappe konnten wir nicht einhalten.</p>
<div id="attachment_1401" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-1401" title="CIMG1515" src="http://outdoorseite.de/wp-content/uploads/2010/07/CIMG1515.jpg" alt="Dresdner Hütte" width="550" height="413" /><p class="wp-caption-text">Dresdner Hütte</p></div>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Etappe 4: Dresdner Hütte zur Sulzenau Hütte</span></strong></p>
<p>Nachdem uns die harte Etappe des Vortages ziemlich früh ins Bett gezwungen hatte und wir eine ruhige Nacht auf der großen und sauberen Hütte verbracht hatten, machten wir uns früh auf den Weg zur <a title="Sulzenau Hütte" href="http://www.sulzenau.com/" target="_blank">Sulzenau Hütte</a> (2.191 m). Wir entschieden uns dank Olafs Tipp für die leichtere Tour über das Peiljoch (2.672 m), anstatt über den Großen Trögler (2.902 m).</p>
<p>Nach einem heftigen Aufstieg erblickten wir dann das, was uns Olaf als Überraschung vorhergesagt hatte: &#8220;Stoanerne Mandln&#8221; so weit das Auge reicht!</p>
<div id="attachment_1404" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-1404" title="CIMG1520" src="http://outdoorseite.de/wp-content/uploads/2010/07/CIMG1520.jpg" alt="Stoanerne Mandln am Peiljoch" width="550" height="413" /><p class="wp-caption-text">Stoanerne Mandln am Peiljoch</p></div>
<p>Inmitten der &#8220;Stoanernen Mandln&#8221; machten wir dann eine ausgiebige Pause, in der Axel und Marcus ebenfalls ihren Beitrag zum Meer der Steinmännchen beisteuerten und genossen den Blick auf das <a title="Zuckerhütl" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zuckerh%C3%BCtl" target="_blank">Zuckerhütl</a> (3.507 m).</p>
<div id="attachment_1407" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-1407" title="CIMG1521" src="http://outdoorseite.de/wp-content/uploads/2010/07/CIMG1521.jpg" alt="Blick auf das Zuckerhütl" width="550" height="413" /><p class="wp-caption-text">Blick auf das Zuckerhütl</p></div>
<p>Nachdem wir uns von dem sagenhaften Anblick losreißen konnten, begannen wir mit dem weiteren Abstieg zur Sulzenau Hütte. Olaf eröffnete mir auf dem Weg dorthin, dass die 3 Jungs Steigeisen dabei hatten, da sie eigentlich auf das Zuckerhütl wollten – und da für die Etappe nur 3 Stunden vorgesehen waren, stand ich schneller als ich mich umsehen konnte mit Steigeisen auf dem <a title="Sulzenauferner" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sulzenauferner" target="_blank">Sulzenauferner</a>.</p>
<div id="attachment_1408" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-1408" title="CIMG1566" src="http://outdoorseite.de/wp-content/uploads/2010/07/CIMG1566.jpg" alt="Auf dem Sulzenauferner" width="550" height="413" /><p class="wp-caption-text">Auf dem Sulzenauferner</p></div>
<p>Der Anblick eines Gletschers ist schon gewaltig… Nachdem ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte, wagte sich Doris unter Olafs Aufsicht auf&#8217;s Eis. Eine kurze Schrecksekunde: Etwa 50 Meter neben den beiden ging eine kleine Lawine nieder.</p>
<p>Auf dem weiteren Weg hinab machten wir noch einen kurzen Abstecher zur <a title="Blaue Lacke" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blaue_Lacke" target="_blank">Blauen Lacke</a> (2.289 m), um dort einen Geocache zu heben und eine runde im etwa 8° C kalten See zu schwimmen, bevor wir letztendlich an der Sulzenau Hütte ankamen.</p>
<p>Olaf und Axel entschieden sich noch, mit einer anderen Gruppe klettern zu gehen, da diese ausreichend Ausrüstung dabei hatte. Als die Gruppe aber wiederkehrte, erfuhren wir, dass einer der Männer etwa 3-4 Meter gestürzt war. Doris übernahm mit der Frau des Hüttenwirts die Erstversorgung, bis es zu dem gemeinsamen Entschluss kam, einen Helikopter zu rufen, da der Knöchel des Mannes nicht abschwoll. Dass wir noch eine Bergrettung miterleben würden, hatten wir am Anfang unserer Tour nicht erwartet. Wir hoffen aber, dass Ludolf wieder fit ist. Falls nicht, wünschen wir ihm gute Besserung!</p>
<p><object width="549" height="334" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3bFYdzjvmBs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="549" height="334" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/3bFYdzjvmBs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Etappe 5: Sulzenau Hütte zur Nürnberger Hütte</span></strong></p>
<p>Nachdem unsere Weggefährten Olaf, Axel und Marcus am Morgen den Abstieg angetreten hatten, machten auch wir uns auf die nächste Etappe zur <a title="Nürnberger Hütte" href="http://www.nuernbergerhuette.at/" target="_blank">Nürnberger Hütte</a> (2.297 m). Da ein Gewitter im Anmarsch war, wählten wir den Weg über das Niederl (2.629 m). Hier ließen wir zum zweiten Mal einen Geocache liegen, da der Aufstieg zum Versteck nicht wirklich sicher aussah. Dafür entschädigte aber die Aussicht!</p>
<div id="attachment_1413" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-1413" title="CIMG1622" src="http://outdoorseite.de/wp-content/uploads/2010/07/CIMG1622.jpg" alt="Kurz vor der Nürnberger Hütte" width="550" height="413" /><p class="wp-caption-text">Kurz vor der Nürnberger Hütte</p></div>
<p>Kurz nach unserer Ankunft an der Nürnberger Hütte zog sich der Himmel zu und dicke Nebelwolken versperrten die Sicht. Wir beschlossen noch beim Abendessen, das Wetter am nächsten Tag abzuwarten und dann über den weiteren Verlauf unserer Tour zu entscheiden. Da aber am nächsten Morgen keine Besserung der Wetterlage in Sicht war, beschlossen wir, den Heimweg anzutreten. Da es von der nächsten Hütte (<a title="Bremer Hütte" href="http://www.bremerhuette.at/" target="_blank">Bremer Hütte</a>) keine direkte Abstiegsmöglichkeit ins Stubaital gibt, hätten wir noch einen weiteren Tag dranhängen müssen.</p>
<p>Nach einem feuchten Abstieg über die B&#8217;suchsalm erreichten wir pünktlich den Bus in Richtung Fulpmes, wo wir unser Auto geparkt hatten. Da es zumindest im Tal den ganzen Tag nicht aufklarte, war der Abstieg im Nachhinein die richtige Entscheidung.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Unser Fazit</span></strong></p>
<p>Der Stubaier Höhenweg überzeugt durch tolle Ausblicke, abwechslungsreiche Etappen und gut bewirtschaftete Unterkünfte, erfordert jedoch Trittsicherheit, Kondition und Schwindelfreiheit. Einige Passagen sollte nicht unterschätzt werden! Teilweise ist der Weg mit Drahtseilen und Stahlbügeln versichert, Kletterausrüstung ist nicht erforderlich, obwohl wir uns an einigen Stellen eine gewünscht hätten. Gletscher müssen während des gesamten Weges weder betreten noch gequert werden.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die Hütten</span></strong></p>
<p>Auf fast allen Hütten gibt es fließendes Wasser und Strom. Lediglich die Starkenburger Hütte besitzt keine Duschen. Hierfür empfiehlt es sich, ein paar Eurostücke bereit zu halten. Notfalls kann aber auch bei den Hüttenwirten gewechselt werden.</p>
<p>Auf fast allen Hütten können DAV-Mitglieder in den Genuss von satten Vergünstigungen kommen. Eine Mitgliedschaft im <a title="Alpenverein" href="http://www.alpenverein.de/" target="_blank">Alpenverein</a> ist also lohnenswert.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Ausrüstung &amp; Tipps</span></strong></p>
<p>Mit folgenden Ausrüstunggegenständen sind wir gut zurecht gekommen:</p>
<ul>
<li>3 Garnituren Unterwäsche</li>
<li>1 Bergwanderhose mit langen Beinen</li>
<li>1 Bergwanderhose mit kurzen Beinen</li>
<li>Anorak und Überhose mitteldick (wasser-, winddicht &amp; atmungsaktiv)</li>
<li>Fleece oder Strickjacke bzw. Pullover</li>
<li>Handschuhe und Mütze sowie einen Sonnenhut (Kappe)</li>
<li>mind. 3 T-Shirts bzw. Hemden</li>
<li>3 Paar Socken bzw. Strümpfe</li>
<li>mittelfester Bergschuh</li>
<li>Mobiltelefon, Trinkflasche, Erste Hilfe Paket, Taschenlampe</li>
<li>Toilettesachen, Hüttenschuhe</li>
<li>Trekkingstöcke</li>
<li>Sonnenschutz mit mind. Lichtschutzfaktor 50</li>
</ul>
<p>Und hier noch ein Video von unserer Tour:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/25458190?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=c9ff23" width="575" height="326" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Stubai, wir kommen!</title>
		<link>http://outdoorseite.de/stubai-wir-kommen/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 16:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wandern & Trekking]]></category>
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		<description><![CDATA[Morgen werden die Flüge nach Innsbruck am 12. Juli gebucht: Jetzt gibt&#8217;s also kein Zurück mehr! Die Vorfreude auf die Tour auf dem Stubaier Höhenweg mit Volker ist groß und wir können es kaum erwarten, bald wieder die Wanderschuhe an die Füße zu schnallen. Trotzdem kommen so langsam die ersten Fragen auf. Auf dem Gebiet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p>Morgen werden die Flüge nach Innsbruck am 12. Juli gebucht: Jetzt gibt&#8217;s also kein Zurück mehr! Die Vorfreude auf die Tour auf dem <a title="Stubaier Höhenweg" href="http://stubaier-hoehenweg.at" target="_blank">Stubaier Höhenweg</a> mit Volker ist groß und wir können es kaum erwarten, bald wieder die Wanderschuhe an die Füße zu schnallen. Trotzdem kommen so langsam die ersten Fragen auf. Auf dem Gebiet der Mehrtagestouren in den Bergen sind wir Neulinge und müssen uns so manche Info noch erarbeiten. Wie viele Stunden haben wir schon das Google-Orakel befragt und in Büchern geblättert, wenn uns eine Frage unter den Nägeln brannte &#8211; und genau das ist der Reiz, den eine Trekkingtour ausmacht.</p>
<p>Während einige Fragen schon beantwortet sind, werden manche sich noch stellen. Hier die aktuelle &#8220;Was wir noch in Erfahrung bringen müssten&#8221;-Liste:</p>
<h4>Frage 1 &#8211; Die Wahl des Rucksacks</h4>
<p>Ich bin der festen Überzeugung, dass ein vollgepackter 60 Liter Rucksack uns bei der Tour alles andere als Spaß bereiten wird. Andererseits wissen wir  noch garnicht, wie es mit Verpflegung um uns stehen wird. Klar, am Ende eines jeden Tages erwartet uns eine bewirtschaftete Hütte, so dass wir uns darum eigentlich keine Sorgen machen sollten. Was ist aber mit Kleidung? Reichen jeweils eine Regen- und eine Normalkombination, sollte mehr mitgenommen werden? Das leitet direkt über zu Frage 2:</p>
<h4>Frage 2 &#8211; Was muss überhaupt mit?</h4>
<p>Aus den Erfahrungen der letzten Touren wissen wir (und das kennt jeder, der schon einmal mit dem Rucksack unterwegs war):  Man packt immer zu viel ein! Müssen Isomatten mit? (Ihr merkt, wir haben noch nie auf einer Hütte übernachtet.) Was muss überhaupt mit? Dieses Rätsel stellt sich immer wieder. Man sammelt Informationen in Foren und aus Tourenberichten. Sind Steigeisen nötig? Der eine sagt Ja, der andere Nein. Erste Hilfe-Set ist klar, ein paar Wechselschuhe für den Abend auch, und dann&#8230; ?</p>
<h4>Frage 3 &#8211; Navigation in den Bergen</h4>
<p>Vom Stubaier Höhenweg liest man, dass es an Schildern nicht mangeln soll. Ist es dennoch sinnvoll, das Navi einzupacken? Oder würde es nur zusätzlichen Ballast bedeuten? Gibt es womöglich gar keinen oder nur schlechten Empfang? Aus unserem Urlaub im Ötztal vor 2 Jahren wissen wir noch, dass die Wege eigentlich immer sehr eindeutig gekennzeichnet waren.</p>
<p>Neben all diesen Fragen stellt man ständig seine Ausrüstung in Frage: Sind meine Schuhe die richtigen oder brauche ich ein Paar neue Schuhe? Man will schließlich nicht die Tour wegen Blasen oder kaputten Schuhen vorzeitig abbrechen müssen.</p>
<p>Wir werden noch so einiges in Erfahrung bringen müssen, bis es dann letztendlich heißt: Ab in die Berge! Tipps und Tricks werden wir euch natürlich nicht vorenthalten und sind dann hier zu finden.</p>
<p>(Foto: <a title="www.martinhupfauf.com" href="http://www.martinhupfauf.com" target="_blank">www.martinhupfauf.com</a> &#8211; super Tourenberichte! Muss hier mal angemerkt werden&#8230;)</p>
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		<title>Urlaubs- und Tourenplanung 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 09:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berchtesgaden]]></category>
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		<description><![CDATA[Da ich im Spätsommer 2010 aus beruflichen Gründen verhindert sein werde, müssen wir unseren Standard-September-Urlaub vorverlegen. Ins Auge gefasst haben wir für den Juni oder Juli den Stubaier Höhenweg, der etwas länger ist als Variante 2: Eine Wanderung in 5 Tagen um den Königssee bei Berchtesgaden. Über die genauen Planungen werden wir natürlich wieder ausführlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://outdoorseite.de/wp-content/uploads/2009/11/3922406509_f66b47c192_o.jpeg" rel="lightbox[109]" title="3922406509_f66b47c192_o"><img class="aligncenter size-large wp-image-405" title="3922406509_f66b47c192_o" src="http://outdoorseite.de/wp-content/uploads/2009/11/3922406509_f66b47c192_o-586x440.jpg" alt="3922406509_f66b47c192_o" width="550" height="413" /></a></p>
<p>Da ich im Spätsommer 2010 aus beruflichen Gründen verhindert sein werde, müssen wir unseren Standard-September-Urlaub vorverlegen. Ins Auge gefasst haben wir für den Juni oder Juli den <a href="http://stubaier-hoehenweg.at/de/index.php" target="_blank">Stubaier Höhenweg</a>, der etwas länger ist als Variante 2: Eine Wanderung in 5 Tagen um den Königssee bei Berchtesgaden.</p>
<p>Über die genauen Planungen werden wir natürlich wieder ausführlich berichten.</p>
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