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Im Vakuum der Zeit

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Am 25. April 2010 bringen die Jungs und Mädels von grenzgang Thomas Hubers Film “Im Vakuum der Zeit” nach Köln. Die Vorführung findet um 19.00 Uhr im Tanzbrunnen statt.

Die Zeit, die einzig konstante Veränderung in unserem Leben. Die Zeit, wertvoll, Sekunde um Sekunde, von der Geburt bis zum Tod. Die Zeit, unaufhaltsam schreitet sie voran und doch gibt es Momente, wo sie scheinbar stehen bleibt. Jeder Mensch erlebt diese Phase in seiner individuellen Form. Der Moment als Höhepunkt des Lebens: Der Geist, normalerweise „Meilen“ voraus, bildet eine Einheit mit dem Körper. In diesem Vakuum der Zeit erlebt man eine Freiheit und Freude die alle Grenzen sprengt.

Thomas Huber sucht und erlebt diese Momente in den Bergen, ebenso wie mit seiner Familie in der Heimat. Diese Gegensätze halten seinen unruhigen Geist in Balance. Auf der Suche nach dem richtigen Weg klettert Thomas über die beeindruckenden Wände der 3 Zinnen, springt mit dem Baseschirm über 600 Meter senkrechte Wände, kämpft in der eisigen Kälte der Antarktis an 700 Meter hohen Granitwänden und sucht im Karakorum ein neues großes Abenteuer. Der Weg zu diesem Glück ist oft steinig. Rückschläge fesseln einen im Tal und man kann die Berge nur von unten betrachten. Aber erst dieser Blickwinkel gibt die Größe und Erhabenheit wieder, und das Licht, das dahinter steht. Mit Leidenschaft und den Glauben an sich selbst, hat Thomas nie aufgegeben, den Weg nach oben fortzusetzten… nur für diesen kurzen Moment, im Vakuum der Zeit zu leben.

Thomas erzählt mit Humor und Freude, mit Bild und Film seine Erlebnisse aus den Dolomiten, Antarktis und Karakorum. Seine Abenteuer verbindet das Geheimnis vom „Vakuum der Zeit.“
Mehr Infos zu den Projekten: www.huberbuam.de

Banff Mountain Film Festival World Tour 2010

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Mit der Banff Mountain Film Festival World Tour gehen ab 26. Februar wieder die besten Filme des renommierten kanadischen Filmfestivals auf große Reise durch Deutschland und die Schweiz. Insgesamt 35 Termine stehen auf dem Tourplan.

Alljährlich im November avanciert das kleine Städtchen Banff inmitten der Canadian Rockies zum Treffpunkt für Filmemacher und Filmbegeisterte aus aller Welt, denn hier werden jedes Jahr die besten Dokumentationen aus dem Bereich Outdoor, Adventure und Mountain Culture ausgezeichnet. Die Banff-Preise sind unter Outdoorfilmschaffenden besonders begehrt, bürgt doch die Jury des Festivals für Tradition und Qualität.

Nach dem Festival geht eine rund zweistündige Filmauswahl des Festivalprogramms auf große World Tour – ein Pflichtprogramm für alle Outdoorfilmfans die das Festival in Kanada nicht besuchen konnten. Die Filme werden in der englischen Originalfassung ohne dt. Untertitel gezeigt.

Das Programm: Von Klettern bis Kajak

First Ascent: The Impossible Climb (Klettern, 24 Min) Klettern mit Chris Sharma. Für den amerikanischen Kletterprofi ist nichts unmöglich. Gerade schwierige Routen sind sein Metier. Dieses Mal hat einen First Ascent am Mount Clark in Kalifornien ins Auge gefasst. Doch hier scheint auch er an seine Grenzen zu stoßen.

Take a Seat (Mountainbike, 46 Min) Mit dem Tandem über den Panamerican Highway. Dominic Gill hat bewiesen, dass die Radtour der Superlative tatsächlich möglich ist. Obwohl er nicht die ganze Zeit alleine in die Pedale treten musste. Wer wollte, konnte auf dem zweiten Sattel Platz nehmen und ihn ein Stück auf seinem Weg begleiten.

MedeoZ (Mountain Sports, 6 Min) Das perfekte Foto. Ist es Zufall oder das Ergebnis ei- ner exakten Planung? Outdoor-Fotograf Gulliaume Broust geht jedenfalls auf Nummer sicher…

Mont-Blanc Speed Flying (Speedflying, 10 Min) Ab ins Tal mit Schirm und Ski. Speedflying galt bislang als riskanter Nervenkitzel für Adrenalinfans. Doch Didier Lafond präsentiert den Sport in diesem Film von seiner ästhetischen Seite.

Project Megawoosh (Fun, 4 Min) Die Wasserrutsche der Superlative. Das Prinzip ist einfach, seine Umsetzung provisorisch, das Ergebnis überzeugend! Lassen Sie sich von der Ar- beit des „Projektbüro Kammerl“ überraschen!

Africa Revolutions Tour (Kajak, 20 Min) Kajaking mit Engagement. Sechs Profikajaker erleben in Afrika und auf Madagaskar ihr bislang größtes Whitewater-Abenteuer. Doch diese Reise bietet mehr als sportliche Herausforderungen – die Kajaker engagieren sich auch als Entwicklungshelfer.

Den Trailer zur Tour gibt es hier.

“Messner sagt nicht die Wahrheit”

Nanga Parbat

Gerhard Baur, selbst Bergfilmer und Teammitglied der Expedition aus dem Jahr 1970, bei der Messners Bruder Günther ums Leben kam, wettert nun auf spiegel.de gegen Reinhold Messner.

Baur stellt in seinem Interview fest, dass die Darstellung des Expeditionsleiters Herrligkoffer “unseriös” sei und er “bis zur bösen Karikatur überzeichnet” sei. Weiterhin reklamiert Baur, “dass diejenigen aus der Mannschaft, die nicht mehr leben, sich gegen den Vorwurf, keine Hilfe geleistet zu haben, nicht mehr wehren können.” Ebenso findet er heikel, dass der Film nur wiedergebe, “was Messner behauptet.”

Gerade in diesem Aspekt ist die Rage Baurs zu spüren. Selbstverständlich (!) gibt der Film nur Messners Sicht der Dinge wieder. Aus Messners Interviews bei z.B. stern TV ist eindeutig zu erschließen, dass der Film eine Art Problembewältigung Messners ist und mehrfach hat er betont, dass er die Geschichte aus seiner Sicht erzählen möchte. Da sei den Kritikern doch gesagt: Dreht euren eigenen Film und erzählt EURE Geschichte!

Wenn Messner eine Dokumentation angekündigt hätte, hätte ich die Seitenhiebe des ehemaligen Kameraden verstanden, aber es ist und bleibt nun mal ein Kinofilm, von dessen Machart und Spannung ich mich in dieser Woche auch endlich mal überzeugen werde.

Filmtipp: Zu Fuß nach Santiago de Compostela

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2.300 Kilometer lagen vor Roman Weishaupt, als er im Jahr 2007 im Kanton Graubünden seinen ganz persönlichen Jakobsweg startete. Begleitet wurde er dabei von seinem Landsmann Bruno Moll, der an 30 der 80 Tage den Aussteiger Weishaupt portraitierte. Der dabei entstandene Film kam zwar schon im September ‘09 in die Kinos, sehr zu empfehlen ist jedem aber die DVD, die man hier erstehen kann.

Die DVD zeigt neben Weishaupt und seinen Gefühlen auch wunderschöne Landschaftsaufnahmen. Interessant sind ebenfalls die Bekanntschaften, die Weishaupt auf seiner Reise über die Schweizer Pässe, durch Frankreich und die Pyrenäen macht.

Nachdem in den letzten Jahren ein regelrechter Hype um den Jakobsweg entstanden ist und man sich vor lauter Diavorträgen kaum noch retten kann, ist “Zu Fuß nach Santiago de Compostela” ein wirklich gelungener Film mit noch gelungeneren Aufnahmen. Macht sich bestimmt gut unter einem Weihnachtsbaum ;)

Hier noch der Trailer zum Kinofilm:

Interview mit Reinhold Messner

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Auf climbing.de gibt es seit heute ein ausführliches Interview mit Reinhold Messner zu seinem neuen Film Nanga Parbat, der am 14.1. in die deutschen Kinos kommt.

“Ich bin weniger durch meine Erfolge der geworden, der ich heute bin, als viel mehr durch mein häufiges Scheitern.”

Dabei geht Messner noch einmal ganz eindeutig darauf ein, dass der Film keine Heldengeschichte erzählen soll, sondern dass er anhand des Films versucht, selbstkritisch zu hinterfragen, was am Nanga Parbat passiert ist.

Ich selber bin sehr gespannt auf den Film und werde einer der ersten sein, der am 14.1. im Kino sitzt – zumal der Trailer große Bilder verspricht.

European Outdoor Film Tour 09/10

Morgen geht’s endlich zur European Outdoor Film Tour 09/10 ins Cinekarree, für die wir schon seit Monaten Karten haben. Dort werden 10 Filme von Outdoor-Sportlern in Action gezeigt. Gespannt bin ich auf The Longest Way von Christoph Rehage, der die Strecke Bejing – Ürümqi in knapp einem Jahr zurückgelegt hat. Unzählige Momentaufnahmen dokumentieren sein exotisches Abenteuer im Zeitraffer: ein Jahr in vier Minuten…