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Osttirol 360° – Die ultimative Runde im Hochgebirge

Osttirol360

Danke den Alpinen Geckos bin ich gestern auf Osttirol 360° aufmerksam geworden. Die zwischen den Massiven des Großglockners und den Lienzer Dolomiten eingebettete Route ist die längste durchgehende, echte Hochgebirgs-Weitwanderrunde den Alpen. Die 360 km lange Osttirolumrundung führt abseits des Massenbetriebes von den Lienzer Dolomiten in das Kalkgebirge des Karnischen Kamms (Friedensweg), zum Urgebirge der Villgrater- und Deferegger Berge und zum jungen Granitgestein des Naturparks Rieserfernergruppe und weiter zu den höchsten Bergen Österreichs im Nationalpark Hohe Tauern mit der Venediger- Granatspitz- und Großglocknergruppe. Anschließend folgt die Durchquerung der formenreichen, einsamen Schobergruppe mit zahlreichen Berghöhen über 3000 m. Am Ziehtenkamm der einsamen Kreuzeckgruppe schließt sich der Kreis beim Kärntner Tor am Draufluß.

Die Route war ursprünglich als 2-wöchiger Non Stopp Härtetest für erfahrene Bergsteiger. Seit letztem Jahr kann sie in Etappen bzw. Abschnitten von allen Bergfreunden bewältigt werden.

Monte-Rosa-Hütte: Energiesparhaus am Berg

Die Neue Monte-Rosa-Hütte in der Nähe von Zermatt braucht nicht viel, um ihren eigenen Energie- und Wasserverbrauch zu decken. Für Alpen-Romantiker könnte die Hütte aber eine Enttäuschung sein.

Die Hütte auf 2883 Metern in Aluminium-Optik inklusive Solarpaneelen muss nicht jedermanns Sache sein, ähnelt eher einem Raumschiff. Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich, die das Projekt plante, erklärt, dass es neben dem Aussehen darum ging, dass die Hütte sich zu 90 Prozent selbst versorgen kann.

Möglich macht das die abgeschrägte Südwand, auf der 84 Quadratmeter Solarzellen die Höhensonne einfangen. Weitere Solarkollektoren stehen neben der Hütte. Batterien speichern überschüssige Energie für Nächte und wolkenverhangene Tage. Erst wenn das nicht ausreicht, springt ein Blockheizkraftwerk ein, das Rapsöl verbrennt. Den Befehl dazu funken Computer der ETH Zürich, welche die Daten der Wetterstation und des Energiesystems der Hütte erfassen.

Vom 10. März an können die ersten Skitourengeher erkunden, was ihnen die moderne Technik bringt. “Es ist nicht mehr so stickig und im Winter nicht mehr kalt, alles ist gut klimatisiert”, verspricht Peter Planche vom Schweizer Alpen-Club (SAC). Möbel, Decken und Balken im Hütteninneren sind aus hellem Holz, durch Panoramafenster entlang der Kaskadentreppe können die Gäste auf allen fünf Etagen die Kulisse mit dem Matterhorn und dem Monte-Rosa-Massiv überblicken.

Duschen mit Schmelzwasser

Mancher Wanderer schätzte wohl gerade die urige Atmosphäre der alten Monte-Rosa-Hütte, die nun abgerissen wird: das Raue, Improvisierte, Romantische. “Wenn urig heißt, dass die Decken kratzen und man in riesigen Lagern zusammen mit vielen Schnarchern schläft – das ist vorbei”, entgegnet Planche. Zwar gebe es weiterhin keine Einzelzimmer, aber auch keine Massen-Schlaflager mehr.

Vier bis acht Wanderer schlafen gemeinsam in einem der 19 Zimmer. Jeder hat sein eigenes Bett mit Daunendecken und genügend Platz, um seinen Rucksack abzustellen. Und im Restaurant gibt es für jeden Gast einen Sitzplatz. Was Wanderern aber viel wichtiger sein dürfte: Sie müssen nun nicht mehr die Hütte verlassen, um die Toilette zu benutzen. Das Wasser für die Spülung kommt aus einer Aufbereitungsanlage in der Hütte. Auch Duschen können die Gäste die ganze Saison – mit gesammeltem Schmelzwasser.

Der energiesparende Komfort der Hütte war allerdings teuer: 6,5 Millionen Schweizer Franken (etwa 4,5 Millionen Euro) hat der Neubau gekostet. Neben dem Schweizer Alpen-Club und der ETH Zürich halfen Sponsoren mit, die enorme Summe aufzubringen. “Für uns war das eine einmalige Sache”, sagt Planche. “Wir wollten zeigen, dass man auch im Hochgebirge energieautark bauen kann.” Vielleicht spornt das Ergebnis ja Nachahmer an. Delegationen aus Japan und China haben sich den Öko-Bergkristall jedenfalls schon genauer angesehen.

(Quelle: spiegel.de)

Alpen-Villa in Vals

Villa Vals Eingang

Die Holiday Villa in Vals in den Schweizer Alpen sieht auf den ersten Blick aus wie ein Erdloch, in dem Hobbits hausen. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man den Eingang der von Christian Müller Architects und SeARCH stilvoll geplanten Ferienbehausung. Das in den Jahren 2007 und 2008 geplante und umgesetzte Projekt besticht vor allem durch den gelungenen Stilmix aus traditionellem und modernem Design. Sehr gelungen sind die großen Fensterfronten, durch die viel Licht in die Räume dringen kann.

Wer in der Villa Vals seine Ferien verbringen möchte, kann eine Buchungsanfrage direkt auf der Webseite der Villa starten. Die Seite ist zur Zeit nur auf Niederländisch im Netz, soll aber bald in Englisch, Französisch und Deutsch verfügbar sein. Fotografiert wurde die Villa vom Architekturfotografen Iwan Baan.

Villa Vals

Villa Vals

Stubai, wir kommen!

Rinnensee

Morgen werden die Flüge nach Innsbruck am 12. Juli gebucht: Jetzt gibt’s also kein Zurück mehr! Die Vorfreude auf die Tour auf dem Stubaier Höhenweg mit Volker ist groß und wir können es kaum erwarten, bald wieder die Wanderschuhe an die Füße zu schnallen. Trotzdem kommen so langsam die ersten Fragen auf. Auf dem Gebiet der Mehrtagestouren in den Bergen sind wir Neulinge und müssen uns so manche Info noch erarbeiten. Wie viele Stunden haben wir schon das Google-Orakel befragt und in Büchern geblättert, wenn uns eine Frage unter den Nägeln brannte – und genau das ist der Reiz, den eine Trekkingtour ausmacht.

Während einige Fragen schon beantwortet sind, werden manche sich noch stellen. Hier die aktuelle “Was wir noch in Erfahrung bringen müssten”-Liste:

Frage 1 – Die Wahl des Rucksacks

Ich bin der festen Überzeugung, dass ein vollgepackter 60 Liter Rucksack uns bei der Tour alles andere als Spaß bereiten wird. Andererseits wissen wir  noch garnicht, wie es mit Verpflegung um uns stehen wird. Klar, am Ende eines jeden Tages erwartet uns eine bewirtschaftete Hütte, so dass wir uns darum eigentlich keine Sorgen machen sollten. Was ist aber mit Kleidung? Reichen jeweils eine Regen- und eine Normalkombination, sollte mehr mitgenommen werden? Das leitet direkt über zu Frage 2:

Frage 2 – Was muss überhaupt mit?

Aus den Erfahrungen der letzten Touren wissen wir (und das kennt jeder, der schon einmal mit dem Rucksack unterwegs war):  Man packt immer zu viel ein! Müssen Isomatten mit? (Ihr merkt, wir haben noch nie auf einer Hütte übernachtet.) Was muss überhaupt mit? Dieses Rätsel stellt sich immer wieder. Man sammelt Informationen in Foren und aus Tourenberichten. Sind Steigeisen nötig? Der eine sagt Ja, der andere Nein. Erste Hilfe-Set ist klar, ein paar Wechselschuhe für den Abend auch, und dann… ?

Frage 3 – Navigation in den Bergen

Vom Stubaier Höhenweg liest man, dass es an Schildern nicht mangeln soll. Ist es dennoch sinnvoll, das Navi einzupacken? Oder würde es nur zusätzlichen Ballast bedeuten? Gibt es womöglich gar keinen oder nur schlechten Empfang? Aus unserem Urlaub im Ötztal vor 2 Jahren wissen wir noch, dass die Wege eigentlich immer sehr eindeutig gekennzeichnet waren.

Neben all diesen Fragen stellt man ständig seine Ausrüstung in Frage: Sind meine Schuhe die richtigen oder brauche ich ein Paar neue Schuhe? Man will schließlich nicht die Tour wegen Blasen oder kaputten Schuhen vorzeitig abbrechen müssen.

Wir werden noch so einiges in Erfahrung bringen müssen, bis es dann letztendlich heißt: Ab in die Berge! Tipps und Tricks werden wir euch natürlich nicht vorenthalten und sind dann hier zu finden.

(Foto: www.martinhupfauf.com – super Tourenberichte! Muss hier mal angemerkt werden…)

Garmin TransAlpin – Topo-Karte der Alpen

Wie Christian von www.hikinggear.de auf der Seite von Garmin rausgefunden hat, gibt es mittlerweile eine grenzenlose digitale Topo-Karte der östlichen Alpen. Das ist doch Musik in den Ohren eines jeden, der sich mit Hüttentreks etc. beschäftigt, denn nichts an GPS-Geräten ist lästiger, als sich für jedes Urlaubsland die nicht gerade günstigen Karten zu besorgen. So soll die “TransAlpin” Teile Süddeutschlands, der Schweiz, Österreichs, Italiens und Sloweniens abdecken. Somit ist die “TransAlpin” ist das ideale Kartenwerk für Mountain Biker, Bergsteiger, Wanderer, Rennradfahrer und Skitourengeher, aber auch für Drachen- und Gleitschirmflieger oder natürlich die Urlauber.

Sicher werde ich vor dem geplanten Sommerurlaub noch einmal einen genaueren Blick auf die “TransAlpin” werfen.

Garmin_TransAlpin_Cover_HR

Tourplanung nimmt Gestalt an

bremerhuette

Die Tourplanung zu unserer Hüttentour auf dem Stubaier Höhenweg nimmt so langsam Gestalt an. Immer mehr Puzzleteile fügen sich zusammen, denn eine gut gegliederte Webseite zum Höhenweg mit allen (!) Informationen gibt es nicht. So heißt es: Recherchieren!

Vorab gibt es zu verkünden, dass der ins Auge gefasste Termin sich verschieben wird. Das hat mehrere Gründe:

  1. Möchte Doris ihren Geburtstag verständlicherweise mit ihren Freunden feiern,
  2. ist am 11. Juli 2010 das WM-Finale und
  3. öffnen die Hütten entlang des Stubaier Höhenwegs erst Ende Juni.

Also verschieben wir unsere Tour auf den 12. bis vermutlich 24. Juli 2010. Günstige Flüge nach Innsbruck gibt es für diesen Zeitraum noch wie Sand am Meer – und die Überfahrt mit dem Stubai-Bus von Innsbruck nach Fulpmes ist auch nicht so ewig, so dass wir schon am Anreisetag (hoffentlich) abends auf der Starkenburger Hütte übernachten und am zweiten Tag von dort aus unsere Rundtour starten könnten.

In manchen Sachen sind wir noch ein wenig unsicher, z.B. was das Wetter und die Kleidung anbelangt, aber mit viiiiel Recherche werden wir auch das noch rausfinden. Erst einmal heißt es jetzt: Mitglied im Alpenverein werden! Vielleicht können wir auch da noch einige Informationen sammeln.

[Foto von der Bremer Hütte: Christian Knüll]