Sonntagsfrage: Daune oder Kunstfaser im Schlafsack?

Die Vorzüge beider Füllmaterialien für Schlafsäcke liegen auf der Hand, aber trotzdem scheiden sich manchmal die Geister: Kauft man lieber einen Schlafsack mit Daunen- oder mit Kunstfaserfüllung?

Welche Füllung bevorzugst du in deinem Schlafsack? Tendierst du eher zu Daunen oder benutzt du seit jeher einen Kunstfaserschlafsack? Oder findet man sogar beide Varianten in deinem Schrank?

 

Falls du vor dem Kauf eines Schlafsacks stehst, habe ich dir hier noch einmal die Vor- und Nachteile von Daunen- und Kunstfaserschlafsäcken zusammengetragen. Sollte irgend etwas fehlen, freue ich mich über Ergänzungen in den Kommentaren.

Feuchtigkeit

Während ein Daunenschlafsack Feuchtigkeit förmlich anzieht und relativ schlecht wärmt, wenn er erst einmal feucht geworden ist, kann eine Schlafsack mit Kunstfaserfüllung hier auftrumpfen. Der Feuchtigkeitstransport ist hier sehr gering und der Schlafsack wärmt auch in feuchtem Zustand noch zu 70%. Er nimmt Feuchtigkeit kaum auf und trocknet relativ schnell. Der Daunenschlafsack hingegen trocknet sehr langsam, hat jedoch einen erstklassigen Feuchtigkeitstransport.

Gewicht

Ist ein Daunenmodell noch einigermaßen komprimierbar, kann man das Kunstfaserpendant nur geringfügig verkleinern. Außerdem sind Kunstfaser in der Regel schwerer als Daunen.

Sonstiges

Kunstfaserschlafsäcke besitzen eine etwas längere Aufwärmphase als Dauenschlafsäcke, die ziemlich direkt wärmen. Pflegt man einen Daunenschlafsack fachgerecht, hat man sehr lange etwas davon. Kunstfasern hingegen haben eine relativ kurze Lebensdauer und sind dazu sehr pflegeintensiv.

3 Kommentare

  1. Bei mir findet sich tatsächlich beides im Keller. Den Kunstfasersack habe ich mir für Paddeltouren im Herbst geholt, wenn es feucht und kühler ist. Mittlerweile bevorzuge ich aber den Daunenschlafsack, weil er kleiner, leichter und unglaublich kuschelig ist.

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