Reebok ZQuick TR Trainingsschuh im Kurztest

Als mich Reebok anfragte, ob ich den Reebok ZQuick TR testen wollte, musste ich nicht lange überlegen, denn einen vernünftigen Trainingsschuh konnte ich bis dato noch nicht mein Eigen nennen. Voller Vorfreude öffnete ich also das Paket aus Hamburg, das mich nach einigen netten Mails erreichte.

Die Idee hinter dem Reebok ZQuick TR

Reebok bediente sich bei der Konzeption der ZQuick bei Z-Reifen, die dafür konzipiert sind, Geschwindigkeiten von über 240 km/h zu erreichen. Dank eines speziellen Profils sorgen sie für maximale Bodenhaftung und ermöglichen das schnelle Ein- und Ausfahren in Kurven bei hoher Geschwindigkeit. Und der Gedanke mit der flotten Bereifung zieht sich durch die gesamte Reebok ZSERIES Kollektion, die das Ziel verfolgt, die Schnelligkeit zu steigern.

ZQuick Sohle

Erster Eindruck

Nach dem Auspacken viel mir sofort auf, dass der ZQuick sehr leicht ist. Das Wiegen auf der Küchenwaage ergab 267 Gramm pro Schuh. Ebenfalls auffällig war das schnittige Design, das tatsächlich ein wenig einem Reifen ähnelt. Auf den ersten Blick sieht der Reebok ZQuick allerdings aus wie ein handelsüblicher Straßenschuh.

Auch die erste Anprobe und ein Einkaufsbummel durch die Stadt attestierten meinen ersten Eindruck: Der Reebok ZQuick ist ein bequemer Schuh, mit dem das Training sicher Spaß macht.

Die Sohle des Reebok ZQuick

Reebok ZQuick SohleEinen zweiten Eindruck des Schuhs bekam ich bereits während des ersten Tragens. Als wir so beim (unsportlichen) Einkaufsbummel, bei dem der Kalorienverbrauch allerdings ähnlich wie bei 2 Stunden Laufen sein kann, einen Kaffee in einem Lokal in der Stadt trinken wollten, spürte ich etwas Unebenes unter meinem Schuh. Ich schaute kurz nach – und musste feststellen, dass sich bereits ein Teil der Sohle gelöst hatte. Und wir waren nur Shoppen. Gar nicht auszumalen, was wohl passiert wäre, wenn ich mich ähnlich den Personen aus dem Werbevideo bewegt hätte (siehe unten).

Nichts desto trotz sorgen die in die Sohle eingearbeiteten Flexkerben dafür, dass sich die Zwischen- und Außensohle den Bewegungen des Fußes anpassen. Dabei strecken sich die Schuhkanten bei Bodenkontakt automatisch, um ein schnelles Beschleunigen zu gewährleisten. Das funktioniert meines Erachtens auch gut.

Passform

Reebok ZQuick ObermaterialDas strategisch platzierte NanoWeb bietet einen hohen Tragekomfort, da es als Obermaterial eingesetzt den Fuß optimal stützt. Durch die Leichtigkeit des ZQuick könnte man fast meinen, dass man ohne Schuhe trainiert. Allerdings wird man immer wieder an seine Schuhe erinnert, wenn sie bei Bodenkontakt zupacken und einen stabilen Stand verleihen.

Fazit

Der Reebok ZQuick TR Trainingsschuh ist für eine Vielzahl von Aktivitäten entwickelt worden. Ich trage ihn bei meinen Kraft- und Stabilisationsübungen zu Hause, manchmal auch als Straßenschuh. Er ist überaus bequem und – wie bereits erwähnt – so leicht, dass man ihn kaum spürt. Dabei lässt er viele Bewegungen des Fußes zu, ohne ihm zu viel Freiraum zu geben oder locker am Fuß zu sitzen.

Schlechte Klebung an der SohleEin bisschen ärgert mich die schlechte Verarbeitung des Schuhs. Neben der unzureichend geklebten Sohle, an der sich schon beim ersten Tragen die Profilierung löst, ist der Reebok ZQuick unglaublich schlecht verklebt worden. An der Spitze des linken Fußes ist die Klebung teilweise so schlecht, dass der Schuh gar nicht mit der Sohle verklebt wurde. Zwar erstreckt sich das nicht geklebte Stück über nur etwa einen Zentimeter, aber genau dadurch werden weitere Defekte wie eine abgelöste Sohle oder ähnliches unterstützt. Hier gibt es von mir ein dickes „Daumen runter“!

Der Reebok ZQuick ist für Frauen und Männer in jeweils vier Farbwegen erhältlich. Er kann ab sofort in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Handel sowie online unter www.reebok.com für ca. 99,95 € erworben werden.

Video

Hinweis
Dieser Artikel wurde von Reebok gesponsert, was diesen Test jedoch nicht beeinflusst hat. Alle Tests auf der Outdoorseite werden gewissenhaft durchgeführt und zeigen sowohl positive als auch negative Aspekte des getesteten Produkts auf.

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