Freikarten für Cerro Torre zu gewinnen

Bereits als 19-Jähriger gilt der mehrfache Europa- und Jugendweltmeister David Lama als Wunderkind der Kletterszene. Kletterhallen sind sein Revier, Erfahrung in den Bergen hat er jedoch wenig. Trotzdem setzt er sich im Jahr 2009 in den Kopf, den sagenumwobenen Cerro Torre, einen der schönsten und schwierigsten Berge der Welt, als erster Mensch frei zu klettern.

Noch nie ist es einem Kletterer gelungen, diese „Nadel aus Granit“ in der Traumlandschaft Patagoniens im Freikletterstil zu bewältigen – es gilt als völlig unmöglich. Genau darin liegt der Reiz für die jungen Kletterer David Lama und dessen Seilpartner. Doch der Traum platzt und ihr erster Versuch endet im Desaster. David ist dem Berg und den Tücken des Wetters nicht gewachsen. Schlimmer noch: es geht ein Aufschrei durch die weltweite Alpinszene, als neue Sicherungen für die Dreharbeiten in der Wand installiert werden.

Ein Berg wie kein anderer

Der 3133 Meter hohe Cerro Torre in Patagonien ist mehr als nur einer der schwierigsten und schönsten Berge der Welt. Er ist ein Mythos. In unvergleichlicher Steilheit ragt er in den stürmischen Himmel über der Südspitze Argentiniens. Die ungeklärten Ereignisse um seine Erstbesteigung sind das größte ungelöste Rätsel der Alpingeschichte.

Im Jahr 1952 erklärte der berühmte französische Alpinist Lionel Terray die Besteigung des Cerro Torre für unmöglich. Zu steil, zu glatt erschienen seine Wände, dazu dieses verteufelte Wetter: mit ungebremster Wucht rollen die Orkane vom nahgelegenen Pazifik heran, Schlechtwetterwolken verhüllen den Gipfel so häufig, dass das deutsche Kletteridol Reinhard  Karl resigniert formulierte, die Berge Patagoniens seien „… wie Atome. Es gibt sie, aber man kann sie nicht sehen.“

Nachdem unter anderem Walter Bonatti, bester Bergsteiger seiner Zeit, im Jahr 1958 am Torre scheiterte, erreichte 1959 erstmals eine Seilschaft den Gipfel – Cesare Maestri aus Italien und Toni Egger aus Österreich. Im Schlechtwetter war an den Felswänden eine so dicke Eisschicht haften geblieben, dass sie den Fels überlisten konnten: Sie benutzten Eispickel und Steigeisen und kletterten am Eis hinauf. Im Abstieg jedoch kehrte sich der Triumph zur Tragödie. Es wurde warm, die Eispanzer platzten ab, Egger stürzte in den Tod. So berichtete es Maestri, der alleine zurückkehrte. Die Kamera mit dem Gipfelfoto war mit Egger in der Tiefe verschwunden.

Die Erstbesteigung wurde abermals nicht anerkannt: er hatte den höchsten Punkt, den Eispilznicht betreten, sondern die Kletterei fünfzig Meter vorher beendet, wo der Fels in einfaches Schnee- und Eisgelände übergeht. Maestri, wurde zu einer tragischen Figur und gab seine aktive Kletterkarriere bald danach auf.

Die erste anerkannte und zweifelsfreie Besteigung des Cerro Torre gelang 1974 seinem Landsmann Casimiro Ferrari. Dem Amerikaner Jim Bridwell war es vorbehalten, die Kompressorroute als erster zu wiederholen. Er konnte die letzte – seitdem nach ihm benannte – Länge – trotz der abgeschlagenen Haken – vollenden.

Bald danach war der Torre wieder in den Schlagzeilen: der berühmte Regisseur Werner Herzog („Fitzcarraldo“) drehte hier das Bergdrama SCHREI AUS STEIN. Weil auch Herzog Maestris Materialschlacht verdammte, ließ er den in der Wand belassenen Kompressor per Hubschrauber aus der Route entfernen. Nach heftigen Protesten aus der Kletterszene wurde der Kompressor wieder in die Wand gebracht. Der wahre Grund für den Widerstand lag jedoch kaum in Solidarität zu Maestri, sondern darin, dass die Szene Angelegenheiten am Berg am liebsten unter sich ausmacht und eine Einmischung von Laien als unerwünscht gilt – ein Punkt, der auch bei den jüngsten Dreharbeiten eine Rolle spielen sollte.

Gewinne 2 Freikarten für Cerro Torre

Bis um 20:00 Uhr am 12. März 2014 gibt es hier bei uns 2 x 2 Freikarten für Cerro Torre – Nicht den Hauch einer Chance? zu gewinnen, der am 13. März 2014 in den deutschen Kinos anläuft. Die Freikarten hat uns der Klettershop Chalkr freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Nicht den Hauch einer Chance? Doch. Ihr müsst lediglich unten stehendes Verlosungsfeld gewissenhaft ausfüllen, um vielleicht 2 Karten für den Film in einer beliebigen Stadt in Deutschland zu gewinnen.

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8 Kommentare

  1. Patagonien ist für mich schon immer ein Traum. Klettern begeistert mich jedesmalwürde ich auch gerne machen, kann ch aber wegen meiner nicht vorhandenen Schwindelfreiheit leider nicht unternehmen.

  2. Im Dezember geht es für uns nach Patagonien. Freikarten für den Film wären eine tolle Einstimmung!

  3. Ich wollte den Film auf jeden Fall sehen, sollte es mit Freikarten klappen, setze ich das gesparte Geld in Mate um.

  4. Wahnsinnig tolle Bilder, den Film MUSS ich sehen! Alleine beim Trailer bekomm ich schon ganz schwitzige Hände ;-)

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