Eine Ode an das Schlauchtuch

Jetzt lasst uns ein Mal wirklich ehrlich sein: Hillary hätte den Everest genauso gut ohne vierfach gedämpfte, LED beleuchtete Stöcke bestiegen und Amundsen hat den Südpol auch gut ohne 3D Touchscreen GPS mit Wasserstoffzelle und Beethovenwarnmelodie gefunden.

Aber beide wären besser dran gewesen, wenn Sie dann doch schon ein Schlauchtuch gehabt hätten.

Ich möchte damit gar nicht sagen, dass nur noch unnötige Sachen entwickelt werden und wir wieder mit Strickpullovern und Gestellrucksäcken in die Berge sollten, aber bei den meisten Dingen, die wir mitnehmen oder uns unbedingt noch kaufen wollen, handelt es sich doch um Sachen, auf die wir auch gut verzichten könnten, wenn wir es denn wollten.

Auf dem E5 von Oberstdorf nach Bozen konnte man viele verschiedene Leute sehen. Sowohl diejenigen, die gerne in Ausrüstung investieren und sich dann auch mit High-End Equipment schmücken, egal wie sinnvoll dieses ist. Aber auch die, die lieber ihre Alltagsjeans anlassen und möglichst nur Baumwolle an ihren Körper lassen. Man begegnet Tageswanderern und Hochtourenläufern. Und wenn man versucht, einen Ausrüstungsgegenstand zu finden, den fast jeder besitzt, dann kommt man an einem Schlauchtuch kaum vorbei.

Für mich gilt genau das gleiche. Mitte der neunziger Jahre begann die Geschichte des katalanischen Unternehmers Joan Rojas, der bei einer Motarradfahrt die erste Idee zu einem Schlauchtuch hatte und seitdem mit seiner Firma Buff Schlauchtücher entwickelt. Und ungefähr aus dieser Zeit muss mein Modell dann auch sein. Damals bekam ich es von meiner Mama geschenkt, ob ich mich wirklich drüber gefreut habe, wage ich zu bezweifeln. Auch das Design scheint mittlerweile ein wenig überholt und doch, im Gegensatz zu meinem Dinosaurierranzen aus Grundschulzeiten, trage ich das Tuch noch immer.

Es hat mich jetzt schon auf drei Kontinente begleitet und war mir in jeder Situation eine treue Hilfe.

Egal ob als Kopfbedeckung, Mundschutz oder als Erfrischungstuch — irgendwie ist es immer im Einsatz und ohne wäre es auch immer doof. Und das alles bekommt man für unter 50 Gramm, selbst für Ultralightfetischisten ein nicht zu verkennendes Argument.

Ich kann so schlecht dichten, sonst hätte ich all dies hier noch viel lieber als Liebesgedicht geschrieben.

Doch so bleibt mir nur alle, die noch immer keines besitzen, aufzufordern: Lauft los und kauft euch eines. Egal, welche Farbe oder welches Motiv. Ihr werdet es lieben lernen und es wird euch diese Liebe mit allem was es hat zurückzahlen!!!

Informationen zu Schlauchtüchern

Schlauchtücher kann man auf die verschiedensten Weisen tragen. Ob als Maske, Haarband, Stirnband, Mütze oder, oder oder. Hier haben wir euch ein paar Möglichkeiten zusammengestellt. Falls ihr weitere Varianten der Bindung kennt, freuen wir uns auf eure Kommentare.

Buff Varianten der Bindung

Informationen zu Buff

Über 90 % der Produkte von Original Buff S.A. werden in Igualada (Barcelona) entworfen, entwickelt und hergestellt – an dem Ort, an dem die Geschichte des Unternehmens begann. Diese Lokalverbundenheit ermöglicht es Buff, sämtliche Produktions- und Vertriebsprozesse zu überwachen und stets die beste Qualität zu garantieren.

Das  bekannteste Produkt ist das vielseitig einsetzbare Schlauchtuch Original Buff, das mittlerweile in über 60 Länder exportiert wird.

Da Buff jedoch nicht nur für Funktionalität steht, sondern gleichzeitig auch einen ganz besonderen Stil ausdrückt, fertigen die Spanier neben vielfältigen Sportartikeln wie zum Beispiel Stirnbändern auch Kleidungsstücke für den Alltag.

1 Kommentar

  1. Kann ich so unterschreiben. Ich habe sogar meistens zwei ‚an der Frau‘ – sowohl beim Joggen als auch beim Wandern – allerdings No Name.
    Jetzt im Herbst und Winter eines als Schal – bei jemand halsschmerzgeplagten wie mir beinahe unverzichtbar und tausendmal praktischer al ein normales Tuch, bei dem ich die Enden irgendwo hinknoten oder reinstopfen muss.
    Und eines als Haarband um lästige Ponyhaare wegzustecken, Schweiß aufzusaugen, vor Sonne zu schützen oder es auch mal über die Ohren zu ziehen.

    LG Alex

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.