Die Softshell für Mutter und Kind – Mamalila Allwetterjacke im Test

Wer gerne draußen unterwegs ist und dabei gerne das Kind dabei hat, steht oft vor der Frage, wie er das Kleinkind gerade bei schlechtem Wetter transportieren soll. Für die Rückentrage ist das Neugeborene zu klein, mit dem Kinderwagen macht ein Spaziergang in unwegsamen Gelände nur bedingt Spaß.

Abhilfe sollen nun die Jacken von Mamalila verschaffen. Die Jacken der deutschen Firma können nur von einer Person getragen werden, der Clou ist aber, dass ein mitgelieferter Einsatz für den Reißverschluss aus der Jacke eine Jacke für zwei macht. So kann Mama oder Papa den neuen Erdenbürger stets mit sich tragen, egal bei welchem Wetter.

Mamalila hat uns die Allwetterjacke für Damen zur Verfügung gestellt. Unsere Bekannten Katrin und Paul haben die Jacke an ihrer Tochter bei einem Urlaub an der Küste testen können. Unsere Tochter ist leider schon zu groß für die Jacke… Die kleine Familie konnte die Jacke genau unter die Lupe nehmen, da an der Küste an fast allen Tagen ein starker Wind wehte. Die Jacke konnte aber dank des kuscheligen Futters aus Fleece überzeugen. Sie ist gut geschnitten und sitzt mit und ohne Kindereinsatz.

Die optisch und haptisch angenehm dünne Jacke hält überraschend warm. Sie ist gut geeignet für Frühling und Herbst, da sie wärmt und Wind und Regen gut abhält.

Abnehmbarer Kindereinsatz

Der abnehmbare Babyeinsatz macht aus der Softshell eine Jacke für zwei. Sowohl für Mama als auch für das Kind sind nach der Montage jeweils eine Kapuze vorhanden. So sind beide gut gegen schlechtes Wetter geschützt.

Der kleine Reißverschluss, der die Verbindungsstelle zwischen dem Kopf des Kindes und des Erwachsenen verschließt, ging nur mäßig gut zu. Verschlossen machte es einen unbequemen Eindruck, als werde das Kind am Hals sehr eingeengt. Deshalb ließ Katrin diesen Reißverschluss meist offen oder schloss nur die beiden Haken, damit der Wind nicht völlig ungehindert unter die Jacke dringen konnte.

Die Kapuze des Kindes blieb trotz der Nutzung des Gummizuges leider nicht an Ort und Stelle und musste mit den Händen fixiert werden, da sie sonst immer wieder vom Kopf rutschte. Hier müsste es eine Möglichkeit geben, die Kapuze zu befestigen, zum Beispiel mit zusätzlichen Häkchen, die man in den Gummizug einhängen kann.

Bei dem recht großen Kindes der beiden guckten die Füße ein Stückchen am unteren Rand der Jacke heraus. Wenn man das verhindern möchte, sollte man sich besser den Mantel kaufen. Katrin und Paul haben dieses Problem mit einem zusätzlichen paar Socken gelöst.

Trotz der kleinen Minuspunkte waren Katrin und Paul zufrieden mit der Jacke und würden sie durchaus weiterempfehlen.

Bilder

 

5 Kommentare

  1. Das ist ja mal echt genial! Mich wundert es eh, dass die Outdoor Hersteller noch nicht auf die Idee gekommen sind eine Kollektion für Schwangere und Mütter (bzw. Väter) mit Babys anzubieten.

    Wir sind übrigens wieder schwanger und meine Frau beklagt sich (mal wieder) über die Trekkinghosen die nicht mehr passen und trägt meine Outdoorjacken … hier sollte echt mal was kommen.

    • Das ist auch tatsächlich die erste Jacke dieser Art, die ich gesehen habe. Leider ist unsere Tochter schon zu groß, aber vielleicht wäre das ja was für deine Frau und den Nachwuchs. Glückwunsch übrigens!

  2. Das ist ja mal ne coole Jacke! ich stimme Sven da voll zu, dass die Outdoorindustrie da noch nicht reagiert hat!
    Danke fürs Zeigen, Axel! Und liebe Grüße!

    • Ich bin mal gespannt, was da noch so alles kommt. Mamalila hat ja auch noch ein paar andere Jacken im Sortiment, aber du hast Recht: All zu viel in diese Richtung gibt’s noch nicht. Auch Grüße zurück!

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