Deuter mit eigener App für iOS und Android

Seit Anfang des Jahres steht die Deuter-App nun in den Stores der beiden Plattformen Android und Apple zum Download zur Verfügung. Grund genug, die App mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Foto: Android App Store

Die 19,6 MB große App stammt laut App-Store aus dem Hause Alpstein Tourismus GmbH & Co. KG, welches ebenfalls das Tourenportal www.outdooractive.com betreibt. Android-Nutzer können die App seit dem 30. Januar, iOSler seit dem 22. März 2012 kostenlos herunterladen. Ich selber besitze ein iPhone und kann daher im Folgenden nur die Eindrücke der iPhone-App wiedergeben.

 

Erscheinungsbild

Auf dem Retina-Display des iPhone 4 erscheint die App nach dem Start gestochen scharf, in knalligen Farben – einfach so, wie eine App aussehen sollte. Mehrere Menüpunkte können ausgewählt werden, was jedoch ein Wenig Scrollen erfordert. Aber nicht weiter schlimm.

Die halbtransparenten Menüpunkte lassen genug vom toll gewählten Hintergrundbild durchscheinen, um eine Outdoor-App zu verkörpern. Da bekommt man Lust auf’s draußen unterwegs sein. Tolle Lösung. Gefällt!

Auch Deuter als Unternehmen ist mit dem Logo bestens platziert.

 

Menü

Im Menü auf der Startseite finden sich zahlreiche Menüpunkte: Notruf, Touren, Favoriten, Karte, Tracks, Gipfelfinder, Tools, Tourenplaner, Tacho und ein Button für die Offline-Einstellungen sind vorhanden.

Über den Menüpunkt „Notruf“ gelangt man an in ein Untermenü, wo man zwischen „Notruf“ und „Notruf am Berg“ wählen kann. Wählt man „Notruf, kann man ein direkt einen Notruf über die Nummer 112 absetzen. Hinter dem Menüpunkt „Notruf am Berg“ erhält man nützliche Tipps für Notfallsituationen, einen kleinen Exkurs in die Erste Hilfe, wichtige internationale Notrufnummer, Morsesignale für das Alarmieren per akustischem oder optischem Signal, Verhaltensregeln für die Luftrettung sowie einen Überblick über die Grundausstattung einer Rucksack-Apotheke.

Der Menüpunkt „Touren“ gliedert sich wieder in verschiedene Untermenüpunkte. So kann man zwischen verschiedenen Sportarten wie Wandern, Rad oder Laufen und verschiedenen Regionen wie „Berg“ oder „Stadt“ auswählen. Diese Menüpunkte gliedern sich wiederum in Untermenüs, die die genaue Aktivität weiter eingrenzen.

Unter „Tracks“ kann man seine Wanderung, seine Radtour oder seinen Lauf aufzeichnen und speichern. Auch können Touren als GPX über die Dateifreigabe in iTunes importiert werden.

Hinter dem „Gipfelfinder“ verbirgt sich eine Augmented Reality (AR)-App, mit der man den Horizont dank der integrierten Kamera nach Gipfeln abscannen kann. Dabei ist es möglich, die Reichweite einzustellen und die Suche so weiter einzugrenzen.

Der Menüpunkt „Tools“ beheimatet drei kleine Helferlein: Einen Höhenmesser, einen Hangneigungsmesser sowie einen Kompass. Alle drei Tools sehen optisch klasse aus. Gutes Design und tolle Leistung!

Mit dem Tourenplaner lassen sich – wie soll es anders sein – eigene Touren planen. Diese können sofort unter den Favoriten gespeichert werden.

 

Performance

Leider stürzt die App gelegentlich ab. Zudem ist der Akkuverbraucht erhöht, was auch den Menüpunkt „Offline-Einstellungen“ berechtigt. Es empfiehlt sich, Karten vor dem Antritt einer Tour herunterzuladen, um so Akkuleistung einzusparen.

Hier kann die App kostenlos heruntergeladen werden:

 

 

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