Bäume spenden mit der Haglöfs-App

Haglöfs schreibt sich laut eigener Aussage seit Langem den Umweltschutz, gute Arbeitsbedingungen und Menschenrechte im gesamten Herstellungsprozess auf die Fahnen. Mit einer neuen App möchte das Outdoor-Unternehmen aus Schweden sein Engagement nun unterstreichen. Und wie den anderen Herstellern in der Outdoor-Branche, gehen auch den Schweden die grünen Ideen nicht aus: Haglöfs bringt in diesem Frühjahr eine App heraus, die man mit seinen Outdooraktivitäten verknüpfen kann und so Aufforstungsaktionen in Ostafrika unterstützt.

Nach dem Download der App werden dem Nutzer wöchentliche Aufgaben gestellt. Bei jeder gelösten Aufgabe wird ein Baum von der Organisation Vi Agroforestry im Bereich des Viktoriasees gepflanzt, der vorher von Haglöfs gespendet wurde. So möchten Haglöfs und Vi Agroforestry die Armut in der Region verringern und einen leichteren Zugang zu Nahrung schaffen. Außerdem soll die biologische Vielfalt erhöht und zum Klimaschutz beigetragen werden.

Das Projekt ist nicht nur ein weiterer Aspekt unserer Nachhaltigkeitsbemühungen, sondern soll dem Verbraucher eine einfache Möglichkeit an die Hand geben, den Alltag vieler Menschen zu verbessern. Bereits beim Download der App spenden wir einen Baum, und wenn alle Aufgaben gelöst wurden, spenden wir insgesamt elf Bäume.Lennart Ekberg, Director of Sustainability bei Haglöfs

Die schwedische Hilfsorganisation Vi Agroforestry wurde im Jahr 1983 gegründet. Sie hat sich seitdem die Bekämpfung der Armut und die Verbesserung der Umwelt im Bereich des Viktoriasees in Ostafrika durch Aufforstungsprogramme auf die Fahnen geschrieben. Seit der Gründung hat Vi Agroforestry bereits über 100 Millionen Bäume gepflanzt, wodurch die Lebensbedingungen von mehr als 1 Million Familien verbessert werden konnten.

Die App zum Spenden der Bäume steht bereits auf Google Play und im App Store zum Download bereit.

Ob nun Greenwashing oder nicht: Lieber ein Baum mehr als einen Baum weniger. Allerdings hat Haglöfs das Projekt auf den Zeitraum zwischen dem 10. März und dem 17. Mai begrenzt. Ich hoffe, dass es ein Erfolg wird und danach weiter geführt werden kann.

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